Der HSV verlor am Samstagabend den ersten Test bei Rapid Wien. Auf sich aufmerksam machte Yussuf Poulsen, obwohl er bereits nach 33 Minuten das Spielfeld verlassen musste.
Der Kapitän erzielte nicht nur das zwischenzeitliche 1:1, sondern füllte zudem die ihm bei seiner Verpflichtung zugedachte Rolle als Pressingspieler aus. So gelang ihm durch aggressives Anlaufen und eine kompromisslose Zweikampfführung der ein oder andere Ballgewinn, auch in der gegnerischen Hälfte. Poulsen riss zudem seine Teamkollegen mit. Die Intensität ließ in seiner Abwesenheit doch deutlich nach, was Rapid Wien direkt nutzte, um das 1:2 in ein 3:2 umzuwandeln.
Frühzeitig ersetzte Merlin Polzin seinen Sturmtank durch den erneut wirkungslosen Rayan Philippe. „Wir wussten, dass Yussuf 30 Minuten spielen kann. Alles andere wäre zu viel der Belastung gewesen“, begründete er die Vorsichtsmaßnahme (via Mopo). Von der Leistung Poulsens zeigte sich der Trainer ebenfalls angetan: „Man hat gesehen, dass er ein ganz wichtiger Bestandteil des Teams ist – über wie viele Minuten und in welcher Rolle auch immer.“

Poulsen: Weiterer Fortschritt im nächsten Test?
Der Däne selbst zeigte sich mit dem Verlauf des Samstagabends ebenfalls einverstanden: „Es war ein guter Test. Die 30 Minuten waren problemlos, ich setzte genau das um, was die Mediziner und Physios mir sagen. Diesmal waren es 33 Minuten, nächstes Mal sind es vielleicht schon etwas mehr.“
Auch mit der Mannschaftsleistung zeigte er sich weitestgehend einverstanden: „Es war eine sehr gute erste Halbzeit. Klar, wir kriegen dumme Gegentore, aber das, was wir mit dem Ball gemacht haben. Wir haben sehr viele Situationen kreiert, wo der letzte Pass oder die letzte Griffigkeit halt fehlt, aber das ist alles gut, wir sind eine Woche im Training.“
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Das am heutigen Sonntag beginnende Trainingslager im österreichischen Oberlängenfeld soll die nächsten Schritte in der Entwicklung bringen – nicht nur beim HSV, sondern auch bei Poulsen. Womöglich winkt ihm bereits am Samstag im Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim mehr Einsatzzeit.
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