Der Angriff gilt als eine der größten Baustellen im HSV-Kader. Nun scheint durchaus bekannte Verstärkung in Sicht zu sein.
Wie Bild berichtete steht Patson Daka vor einem Wechsel zu den Hanseaten. Falls der Deal wie geplant laufe, könne er schon im österreichischen Trainingslager zur Mannschaft stoßen. Verhandlungen mit einem anderen Verein sind nicht von Nöten. Der 27-Jährige ist nämlich aktuell vereinslos, nachdem sein Vertrag bei Leicester City zum 30. Juni auslief. Dementsprechend benötigt es nur eine Einigung zwischen dem HSV und der Spielerseite.
Daka wird für ein Engagement im Volkspark allerdings auf Geld verzichten müssen, erhielt er bei den Foxes doch selbst in Zweitliga-Jahren an die drei Millionen Euro. Die abgelaufene Spielzeit verlief sowohl für den Stürmer selbst auch für den finanziell am Boden liegenden englischen Sensationsmeister von 2016 unbefriedigend. Am Ende stand der Abstieg, den Daka mit fünf Toren sowie vier Vorlagen bei 41 Einsätzen nicht verhindern konnte.

Daka schaffte in Salzburg den Durchbruch
Unter dem bis Ende Januar amtierenden Trainer Martí Cifuentes fungierte er zumeist nur als Joker. Erst nach der Übernahme von Gary Rowett gehörte der Sambier regelmäßig zur Startelf. Insgesamt verliefen seine fünf Jahre in Leicester nicht sonderlich zufriedenstellend. Dabei ließen sich die Foxes Dakas Dienste im Sommer 2021 noch 30 Millionen Euro Ablöse kosten. Aus gutem Grund: Denn bei RB Salzburg erzielte er Tore wie am Fließband, netzte in 125 Pflichtspielen insgesamt 68-mal ein und legte zudem noch 27-mal für den Mitspieler auf.
Der HSV würde dem 1,83 Meter großgewachsenen Rechtsfuß eine gute Plattform bieten, um sich in einer europäischen Topliga zu etablieren. Sein Profil passt durchaus in die Vorstellungen von Trainer Merlin Polzin, der längst nicht nur auf einen guten Torabschluss achtet, sondern auch einen besonderen Fokus auf das Erkennen von Räumen, eine gewisse Geschwindigkeit und das Anlaufverhalten richtet.
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Aktuell stehen Polzin mit dem verletzungsgeplagten Yussuf Poulsen, der beim Testspiel in Wien (2:3) zu gefallen wusste, sowie Eigengewächs Otto Stange lediglich zwei gelernte Angreifer zur Verfügung. Darüber hinaus gilt der fußballerisch kaum Bundesliga-Niveau mitbringende Rayan Philippe als mögliche Option. Nach den Abgängen von Robert Glatzel (VfL Wolfsburg) und Ransford Königsdörffer (FSV Mainz 05) bestand daher Handlungsbedarf. Inwieweit Daka bei Gelingen des Transfers eine Soforthilfe darstellt, werden die nächsten Wochen zeigen.
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