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HSV: Diese Spieler gehen mit auslaufendem Vertrag in die Saison

Yannick Lassmann
Yannick Lassmann
7. Juli 2026
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HSV
Foto: IMAGO

Am gestrigen Montag startete der HSV in die Vorbereitung auf die Spielzeit 2026/27, die für gleich fünf Akteure das letzte Vertragsjahr darstellt.

Als spannendste Personalie gilt der aktuell noch bei der Weltmeisterschaft weilende Miro Muheim. Dort konnte er sich bislang nicht für höhere Aufgaben empfehlen. Der Schweizer gab bei seinem einzigen Einsatz im Auftaktspiel gegen Katar eine unglückliche Figur ab und ermöglichte durch sein schwaches Abwehrverhalten das Last-Minute-Gegentor. Anschließend musste er zweimal verletzungsbedingt aussetzen, ehe im Sechzehntelfinale die Rückkehr auf die Ersatzbank erfolgte.

An dieser Stelle wird der spielstarke Muheim aller Voraussicht nach auch gegen Kolumbien (heute live ab 22.00 Uhr in der ARD und bei MagentaTV) Platz nehmen. In Hamburg ist er dagegen unumstrittener Stammspieler und wusste sich auch in seinem Bundesliga-Debütjahr zu behaupten. Dementsprechend interessiert sind die Verantwortlichen an einer Ausweitung des noch bis zum 30.06.2027 laufenden Arbeitspapiers.

Miro Muheim
Foto: IMAGO

Dompé und Pherai ohne Zukunft beim HSV?

Die Zukunftsplanung sollte auf Seiten von Muheim schon in den nächsten Wochen voranschreiten. Falls er sich gegen eine Vertragsverlängerung entscheiden sollte, dürfte der HSV einen Verkauf in der laufenden Transferperiode anstreben, um bei einer Trennung noch eine ansprechende Ablöse zu erhalten. Deutlicher auf Abschied stehen die Zeichen bei Jean-Luc Dompé, mit dem Muheim zu Zweitliga-Zweiten ein kongeniales Duo auf der linken Seite bildete.

Nach seiner Trunkenheitsfahrt am Steuer rutschte der auch immer wieder von kleineren Verletzungen zurückgeworfene Franzose jedoch aufs Abstellgleis. In den letzten sieben Saisonspielen kam er gar nicht mehr zum Einsatz. In den letzten Wochen sickerte bereits durch, dass Dompé vermehrt auf dem Transfermarkt angeboten wurde und der HSV ihm bei einem Wechselwunsch keine Steine in den Weg legen würde, wenn die Konditionen passen.

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Schon in der Rückrunde gehörte Immanuel Pherai nicht mehr dem Kader an. Seine Leihe nach Elversberg verlief erfolgreich. Der offensive Mittelfeldspieler kam regelmäßig zum Einsatz und feierte am Ende sogar den Bundesliga-Aufstieg. Trotz vorhandener Kaufoption zog es ihn allerdings nicht dauerhaft ins Saarland. Die SVE verzichtete auf die sofortige Nutzung und versuchte, die Ablöse zu reduzieren.

Eine Einigung mit dem HSV blieb aber aus, sodass Pherai zum Trainingsbeginn wieder am Volkspark antrat. Ein Verbleib über das Ende des Transferfensters hinaus erscheint derzeit unwahrscheinlich, verpasste der 25-Jährige doch schon in der 2. Bundesliga den Durchbruch. Darüber hinaus wird er sich – unabhängig vom noch offenen Verbleib von Fábio Vieira – hochveranlagter Konkurrenz stellen müssen.

Poulsen startet neuen Anlauf

Ebenfalls auf Leihbasis aus Hamburg fort zog es Emir Sahiti, der ein sportlich erfolgreiches Halbjahr bei Maccabi Tel Aviv erlebte, das letztlich sogar mit dem Pokalsieg gekrönt wurde. Der anhaltende Nahostkonflikt ließ den trickreichen Flügelspieler und seine Familie zwischenzeitlich aber gar aus Israel flüchten. Daher sieht er dort keine dauerhafte Perspektive. Diese besitzt er beim HSV auch nicht, sodass er höchstwahrscheinlich nur ein Trainingsgast sein wird, bis ein neuer Club gefunden ist.

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Anders als Pherai oder Sahiti genießt Yussuf Poulsen das Vertrauen von Cheftrainer Merlin Polzin. Die erste Saison nach seiner Verpflichtung aus Leipzig – von manchen Experten als Coup bezeichnet – verlief unbefriedigend. Dem direkt zum Kapitän berufenen Dänen stand immer wieder sein aus ständigen englischen Wochen abgenutzter Körper im Weg. Lediglich einmal gehörte er der Startelf an und steuerte bei insgesamt 16 Einsätzen nur einen Treffer bei.

Besserung soll in näherer Zukunft eintreten. Ansonsten werden sich die Wege zwischen dem HSV und dem intern hoch angesehenen Poulsen, der mit fast zwei Millionen Euro pro Jahr Topverdiener ist, zum Saisonende trennen.

Foto: IMAGO

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