Auf keiner Position ist der HSV aktuell dünner aufgestellt als im Sturm. Mindestens zwei, möglicherweise sogar drei Neuzugänge sollen kommen.
Nachdem zuletzt bereits Sidiki Chérif von Fenerbahce Istanbul mit den Rothosen in Verbindung gebracht wurde, soll nun auch Mamadou Doumbia auf dem Zettel der Hamburger stehen.
Wie Transfer-Experte Rudy Galetti berichtet, beschäftigt sich der Nord-Klub mit dem 20 Jahre alten Mittelstürmer vom FC Watford. Demnach zählt der HSV zu mehreren europäischen Vereinen, die die Situation des malischen Nationalspielers aufmerksam verfolgen. Auch RB Leipzig, TSG Hoffenheim und die AS Monaco sollen demnach Interesse zeigen.
Dass die Hamburger derart intensiv nach neuen Angreifern fahnden, kommt wenig überraschend. Mit Robert Glatzel, Ransford Königsdörffer und Leihspieler Damion Downs haben gleich drei Goalgetter den Verein in diesem Sommer verlassen. Trainer Merlin Polzin stehen aktuell mit Yussuf Poulsen und Nachwuchshoffnung Otto Stange lediglich zwei nominelle Neuner zur Verfügung. Zudem kommt Rechtsaußen Rayan Philippe als hängende Spitze infrage.

HSV: Doumbia-Entscheidung in den nächsten Wochen?
Das Interesse des HSV an Doumbia ist also nur folgerichtig Der 20-Jährige wechselte im Sommer 2024 vom Black Stars FC nach Watford und absolvierte seitdem bereits beachtliche 52 Championship-Partien. In diesem Zeitraum gelangen ihm sechs Treffer und eine Vorlage. Hinzu kommen bereits sieben Einsätze für die Nationalmannschaft Malis, für die er bislang einmal traf.
Ein möglicher Transfer dürfte allerdings alles andere als einfach werden. Doumbia besitzt in Watford noch einen Vertrag bis 2029 und besitzt laut transfermarkt.de einen Marktwert von vier Millionen Euro. Dennoch gilt ein Wechsel in diesem Sommer als realistisch. Die Vielzahl prominenter Interessenten könnte eine Entscheidung über seine Zukunft schon in den kommenden Wochen beschleunigen.

