Am Montag startete der HSV in die Vorbereitung auf die neue Saison. Nach sieben Wochen Urlaub stehen zunächst Leistungstests auf dem Programm, ehe die Mannschaft am Mittwoch ins Trainingslager nach Dänemark aufbricht.
Mit dabei sein dürften nach aktuellem Stand auch mehrere Spieler, deren Zukunft im Volkspark alles andere als gesichert ist. Denn während Sportdirektor Claus Costa weiter am Kader für die kommende Spielzeit arbeitet, gibt es laut Mopo-Bericht gleich fünf Profis, bei denen ein Abschied weiterhin ein realistisches Szenario ist.
Am weitesten fortgeschritten scheint die Situation bei Immanuel Pherai. Der Spielmacher steht in engem Kontakt zur SV 07 Elversberg und würde seine Zeit im Saarland offenbar gerne fortsetzen. Noch allerdings liegen die Vorstellungen beider Vereine bei der Ablöse auseinander. Beim HSV hofft man in jedem Fall auf eine siebenstellige Ablösesumme.
Auch Emir Sahiti befindet sich nach seiner Leihe zu Maccabi Tel Aviv auf Vereinssuche. Ähnlich gestaltet sich die Lage bei Fabio Baldé und Jean-Luc Dompé. Allerdings besitzen die beiden Letztgenannten im Gegensatz zu anderen Wechselkandidaten durchaus noch Chancen, sich in der Vorbereitung für Einsätze unter Merlin Polzin zu empfehlen. Zu dünn ist auch die aktuelle Hamburger Personaldecke auf den Flügelpositionen.

Keine schnelle Lösung bei HSV-Ladenhütern in Sicht
Komplizierter gestaltet sich hingegen die Situation von Aboubaka Soumahoro. Der Innenverteidiger kehrte nach einer enttäuschenden Leihstation bei der AS Saint-Étienne ohne einen einzigen Pflichtspieleinsatz im Gepäck zurück in die Hansestadt. Der HSV möchte den Youngster daher ein weiteres Mal verleihen. Zumal seine Perspektiven weiter sinken dürften, sobald die Verantwortlichen die geplanten Verstärkungen für die Defensive verpflichten.
Fazit: Trotz einiger Anfragen und losem Interesse anderer Klubs zeichnet sich derzeit bei keinem der fünf Kandidaten ein kurzfristiger Wechsel ab. Überraschungen kurz vor der Abreise ins Trainingslager sind im Transfergeschäft zwar nie ausgeschlossen. Stand jetzt spricht jedoch vieles dafür, dass alle fünf Wackelkandidaten zunächst mit nach Dänemark reisen werden.

