Der HSV hat sich die Dienste eines vielversprechenden Nachwuchsspielers gesichert. Wie die Rothosen am Samstag offiziell bekanntgaben, kommt Mads Bröcker aus der U19 von RB Leipzig.
Der 18 Jahre alte Mittelfeldspieler soll zunächst für die U21 auflaufen, perspektivisch aber an den Profibereich herangeführt werden. Langfristig verfolgt der HSV folgenden Plan: Der deutsche U18-Nationalspieler soll ohne übermäßigen Druck den nächsten Karriereschritt gehen und sich über starke Leistungen im hanseatischen Unterbau für höhere Aufgaben empfehlen.
HSV-Sportdirektor Claus Costa sieht in dem Neuzugang großes Potenzial. „Mads bringt durch seine Kreativität und Spielintelligenz ein vielversprechendes Profil auf seiner Position mit“, erklärte Costa. Besonders beeindruckt zeigte sich der Funktionär von Bröckers bisheriger Entwicklung bei Leipzig sowie dessen ersten Einsätzen im DFB-Trikot. „Wir sehen Entwicklungspotenzial in ihm und wollen ihn sukzessive über die U21 an unsere Profis heranführen“, sagte der Sportdirektor. Die Verantwortlichen seien überzeugt, „dass Mads beim HSV seine bisherige Entwicklung fortsetzen kann“.

HSV-Youngster glänzte in Leipzig als Vorbereiter
Die Voraussetzungen dafür bringt der Mittelfeldspieler zweifellos mit. In den vergangenen beiden Jahren wurde Bröcker im Nachwuchsleistungszentrum von RB Leipzig ausgebildet. Für die U17- und U19-Teams der Sachsen absolvierte er insgesamt 45 Pflichtspiele, erzielte sechs Tore und bereitete weitere 14 Treffer vor. Zudem sammelte er bereits erste Erfahrungen für die deutsche U18-Nationalmannschaft und steuerte in drei Einsätzen einen Treffer bei.
Eine interessante Randnotiz: Der Name Bröcker ist im Volkspark keineswegs unbekannt. Vater Fabian Bröcker stand zwischen 2000 und 2005 beim HSV unter Vertrag und gehörte mehrfach zum Profikader. Großvater Werner Bröcker arbeitete darüber hinaus fast zwei Jahrzehnte als Scout für den Verein. Teenager Mads schreibt also an einer Familiengeschichte weiter.

