Knapp zwei Monate sind vergangen, seit Luka Vuskovic letztmals das Trikot des HSV getragen hat. Beim 1:1 gegen Bayer Leverkusen am 34. Spieltag stand der Kroate noch einmal für die Rothosen auf dem Platz.
Nun hat sich der 19-Jährige erstmals ausführlicher über seine Zeit im Volkspark geäußert. Der Hintergrund: In der vergangenen Woche wurde Vuskovic von seinem neuen Klub Brighton & Hove Albion vorgestellt. Im Rahmen eines Porträts blickte der Innenverteidiger auch auf seine Leihsaison beim HSV zurück. Die wichtigste Erkenntnis aus seinem Jahr in der Bundesliga sei für ihn gewesen, „dass der Teamgeist das Wichtigste ist“.
Dabei verwies der Abwehrspieler auch auf die unterschiedlichen Voraussetzungen zwischen seinem ehemaligen und seinem neuen Verein. „Der HSV gehörte weder finanziell noch individuell zu den besten Mannschaften“, erklärte Vuskovic rückblickend. Trotzdem habe die Mannschaft ihre Ziele erreicht, weil „jeder Spieler in jedem Spiel 100 Prozent“ gegeben habe.
Vuskovic selbst zählte in Hamburg zweifellos zu den Leistungsträgern. Der kroatische WM-Fahrer kam in 30 Ligapartien zum Einsatz und stand dabei nahezu durchgehend in der Startelf. Mit seinen starken Leistungen sowie seinem beachtlich reifen Charakter spielte er sich schnell in die Herzen der HSV-Fans.

Nach HSV-Jahr: Vuskovic will mit Brighton hoch hinaus!
Nach dem Ende seines Urlaubs beginnt jedoch ein neues Abenteuer. Beim Premier-League-Klub Brighton trifft Vuskovic auf deutlich größere Konkurrenz, fühlt sich nach den Unterhaltungen mit Chefcoach Fabian Hürzeler aber bestens aufgehoben. „Es gab viele andere Angebote, aber sobald ich mit dem Trainer gesprochen hatte, stand fest: Brighton ist meine erste Wahl“, verriet der 19-Jährige, der eigentlich noch bis 2030 bei Tottenham Hotspur unter Vertrag war.
Nun jedoch geht es für rund 54 Millionen Euro an die englische Südküste. Neben möglichst vielen Einsätzen in der Premier League träumt Vuskovic davon, mit den Seagulls um die Champions-League-Plätze zu spielen. Selbstbewusst gab er sogar das Ziel aus, eines Tages um die Meisterschaft konkurrieren zu wollen. Seine einjährige Zeit beim HSV scheint Vuskovic dabei jedoch keineswegs vergessen zu haben. Im Gegenteil: Die gemachten Erfahrungen bezeichnet der Innenverteidiger als prägend für seine weitere Entwicklung.

