Hat Fabio Vieira am vergangenen Wochenende sein letztes Spiel für den HSV absolviert? Was viele Fans zunächst befürchteten, ist noch längst keine Gewissheit.
Wie Bild und Hamburger Abendblatt übereinstimmend berichten, liefen in den vergangenen Tagen und Wochen bereits intensive Gespräche über eine mögliche Zukunft des Portugiesen im Volkspark an. Die Verantwortlichen wollen nichts unversucht lassen, um Vieira von einem Verbleib zu überzeugen. Besonders wichtig: Der Offensivspieler selbst scheint der aufgezeigten Perspektive und somit einem dauerhaften Engagement beim HSV alles andere als abgeneigt zu sein.
„Ich war in dieser Saison sehr froh hier“, erklärte Vieira zuletzt nach dem 1:1 gegen Bayer Leverkusen und betonte vor allem die besondere Verbindung zu den Fans. Der 25-Jährige fühlt sich pudelwohl und ist nach leichten Startschwierigkeiten sportlich wie menschlich in der Hansestadt aufgeblüht. Genau darauf setzt der HSV nun im Werben um seinen besten Torschützen dieser Saison.

HSV bei Vieira noch nicht aus dem Rennen
Klar ist allerdings auch: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben kompliziert. Die vereinbarte Kaufoption über 22 Millionen Euro liegt außer Reichweite. Dennoch gibt der HSV den Traum nicht auf. Stattdessen arbeitet der Klub an kreativen Lösungen und hofft darauf, dass der FC Arsenal sich mit einer Ablöse im hohen einstelligen Millionenbereich zufrieden gibt. In Nord-London steht Vieira bis 2027 unter Vertrag, besitzt jedoch keine sportliche Zukunft.
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Dass der Linksfuß mit starken Leistungen in der Rückrunde aber auch andere Vereine auf sich aufmerksam gemacht hat, überrascht kaum. Mögliche Interessenten aus der Bundesliga sowie aus Portugal und Spanien dürften die Entwicklung genau verfolgen. Trotzdem besitzt der HSV einen wichtigen Vorteil: die hervorragende Beziehung zum Spieler selbst.
Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Angebote letztlich auf dem Tisch liegen. Doch anders als viele Fans nach der Partie in Leverkusen befürchteten, ist ein Abschied noch längst nicht besiegelt.

