Hinter HSV-Talent Alexander Røssing-Lelesiit liegen bittere Monate. Es besteht sogar die Gefahr, dass die Pechsträhne des Norwegers anhält.
Der 19-Jährige tauchte nach dem 2:1-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt zwar auf dem Rasen auf und jubelte mit seinen Teamkollegen und den Fans, doch dabei fiel sofort auf: Der Flügelspieler war auf Krücken unterwegs.
Grund ist ein erneuter Rückschlag im ohnehin schwierigen Comeback-Prozess. Erst vor Kurzem war das HSV-Juwel nach einem Syndesmosebandriss im rechten Sprunggelenk ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Diese Verletzung hatte er sich im Derby gegen den FC St. Pauli (0:0) Ende Januar zugezogen.
Doch ausgerechnet im Training knickte Røssing-Lelesiit vor wenigen Tagen erneut unglücklich um. Das ohnehin angeschlagene Sprunggelenk schwoll wieder an, eine genaue Diagnose steht aktuell noch aus. Aus der eigentlich anvisierten Kader-Rückkehr für das Duell in Frankfurt wurde daher nichts.

Røssing-Lelesiit bleibt beim HSV vom Pech verfolgt
Die medizinische Abteilung des HSV muss laut Bild-Bericht zunächst abwarten, bis die Schwellung zurückgeht, um anschließend per MRT Klarheit zu bekommen. Die Hoffnun ist, dass das Syndesmoseband diesmal verschont geblieben ist. Genauerer Informationen dürften allerdings erst am Montag oder Dienstag zur Verfügung stehen.
Nur die Raute – Alle News rund um den HSV
So oder so: Für den jungen Linksaußen ist es die nächste bittere Episode einer bislang holprigen Zeit in Hamburg. Erst im Winter 2025 war er für rund 2,8 Millionen Euro aus Lillestrøm gekommen, konnte sich aber auch verletzungsbedingt nie nachhaltig festspielen. Schon im vergangenen November hatte ihn ein Muskelfaserriss für vier Wochen außer Gefecht gesetzt. Unabhängig vom genauen Befund dürfte nun auch das endgültige Saisonaus besiegelt sein.

