Der imminent wichtige 2:1-Auswärtssieg des HSV bei Eintracht Frankfurt wurde zwischenzeitlich von einem Schockmoment überschattet.
In der 80. Minute prallte HSV-Verteidiger Jordan Torunarigha heftig mit Ansgar Knauff zusammen und blieb benommen auf dem Rasen liegen. Mitspieler, Betreuer und auch Gegenspieler Knauff eilten sofort herbei und kümmerten sich um den 28-Jährigen.
Besonders eindrücklich schilderte Torhüter Daniel Heuer Fernandes die Situation nach Abpfiff. „Ich weiß nicht genau, was war. Aber er war schon ein bisschen weg und benommen. Er hatte die Augen zu. Wenn einer von dir auf dem Boden liegt und dann die Sanitäter mit der Trage kommen, siehst du natürlich nicht das, was man haben will“, zitiert die Mopo den Schlussmann. Doch alle Beteiligten hätten im Anschluss schnell und richtig gehandelt.

HSV: Positive Zeichen bei Torunarigha!
Nach Vereinsangaben war Torunarigha infolge eines harten Kopftreffers kurzzeitig bewusstlos, kam jedoch rasch wieder zu sich. Entwarnung folgte wenig später: Der Innenverteidiger musste nicht ins Krankenhaus gebracht werden und konnte die Partie sogar im Stadion beenden. Beim Verlassen der Arena zeigte er bereits ein positives Zeichen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge schnellte sein Daumen nach oben. Zuvor hatte er den Sieg mit seinen Teamkollegen vor dem Hamburger Gästeblock gefeiert.
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Dennoch wird der Defensivspieler in den kommenden Tagen unter genauer Beobachtung stehen. Mit einem Ausfall für das anstehende Heimspiel gegen den SC Freiburg (10. Mai, 15.30 Uhr) ist aktuell jedoch nicht zu rechnen. Für den HSV ist das eine wichtige Nachricht. Denn: Torunarigha hat sich in den vergangenen Monaten als stabile Größe in der Abwehr etabliert. In Abwesenheit von Luka Vuskovic übernahm er zuletzt sogar den Part als zentraler Innenverteidiger.
Dort machte er bis zu seiner Auswechslung auch in Frankfurt ein gutes Spiel. Der Linksfuß gewann drei seiner vier Zweikämpfe am Boden und verzeichnete satte 12 Klärungsaktionen.

