Einen Tag nach dem Auswärtssieg in Frankfurt besteht ein weiteres Mal Grund zum Jubeln: Der HSV spielt auch 2026/27 in der Bundesliga!
Das steht nach den Ergebnissen der direkten Konkurrenz am Sonntagabend auch rechnerisch fest. Zunächst verlor der Stadtrivale FC St. Pauli mit 1:2 gegen den 1. FSV Mainz 05. Wenige Stunden später musste sich dann der VfL Wolfsburg mit einem 1:1 beim SC Freiburg begnügen.
Bei noch zwei ausstehenden Spieltagen besitzen die beiden Kellerkinder einen Acht-Punkte-Rückstand und damit nicht mehr die Möglichkeit, die Rothosen noch einzufangen. Die Duelle gegen Freiburg (10. Mai) und Bayer 04 Leverkusen (16. Mai) verlieren aus HSV-Sicht also die ganz große Bedeutung.
Trotzdem spielen die Hanseaten noch immer um einen möglichst hohen Tabellenplatz, was wiederum zu mehr TV-Einnahmen führen würde. Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin wird daher alles daran setzen, die erste Bundesliga-Saison nach sieben Jahren Zweitklassigkeit mit einem positiven Gefühl zu beenden.

Der HSV feierte schon in Frankfurt
Trotzdem dürfte die Erleichterung im Volkspark riesig sein. Schon nach dem hart erkämpften Sieg in Frankfurt zeigte sich der HSV ein erstes Mal ausgelassen und jubelte ausgiebig mit den mitgereisten Fans. Mannschaft und Trainerteam ahnten zu diesem Zeitpunkt bereits, dass ihnen der Klassenerhalt kaum noch zu nehmen sein würde.
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„Wir wissen, dass dies ein großer Schritt war zu unserem Ziel“, erklärte Torwart Daniel Heuer Fernandes bei Sky. „Da brauchen wir uns nicht in die Tasche lügen.“ Mittelfeldmann Nicolai Remberg sprach bei DAZN davon, mindestens „ein bis zwei Bier“ trinken zu wollen. Spätestens nach den heutigen Ergebnissen der Konkurrenz könnten es womöglich auch drei oder vier werden. Denn: Der HSV spielt auch in der kommenden Saison erstklassig!

