Beim HSV herrscht auch weiterhin Unsicherheit rund um den Gesundheitszustand von Abwehrchef Luka Vuskovic.
Der 19-Jährige fällt noch immer wegen einer Knieprellung aus, die er sich vor rund zwei Wochen im Training zugezogen hat. Bereits zwei Partien verpasste Vuskovic. In seiner Abwesenheit präsentierte sich die HSV-Defensive in einem desolaten Zustand. Sowohl gegen den VfB Stuttgart (0:4) als auch gegen Werder Bremen (1:3) ließen die Rothosen ungewöhnlich viel zu.
Bitter: Im kommenden Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 18.30 Uhr) wird der Innenverteidiger wohl ebenfalls ausfallen! Sportdirektor Claus Costa erläuterte nun die Hintergründe der Verletzung und machte deutlich, warum sich die Rückkehr so sehr verzögert.
„Durch eine Knie-Stauchung oder -Prellung kommt es zu einer Einblutung. Die macht es schwierig, das Knie gezielt und richtig anzusteuern. Das ist etwas, das Zeit braucht“, wird der 41-Jährige von Bild zitiert. Aktuell absolviert Vuskovic lediglich ein individuelles Programm. Häufig arbeitet er im Reha-Becken, um das Knie gezielt zu entlasten.

HSV geht von Vuskovic-Rückkehr in dieser Saison aus
Mit Blick auf die weitere Ausfallzeit des jungen Kroaten vermeidet es der Sportdirektor daher, ein konkretes Datum zu nennen. „Dadurch, dass er nicht auf dem Platz ist, ist er etwas raus. Wir müssen geduldig sein und abwarten, wann er uns wieder zur Verfügung steht“, führt Costa aus. Gleichzeitig bemüht er sich um Zuversicht: „Ich sehe die Chancen positiv, dass er diese Saison noch einmal eingreifen kann. Wenn er einsatzfähig ist, hält ihn nichts auf. Er ist extrem ehrgeizig und will unbedingt für uns nochmal spielen. Deswegen sind wir zuversichtlich.“
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Erschwerend kommt derweil hinzu, dass Stammverein Tottenham Hotspur über einen Einsatz von Vuskovic mitentscheiden darf. Das berichteten am Montag gleich mehrere Medien übereinstimmend. Diesbezüglich erklärte Costa (via Abendblatt): „Das Wort Mitspracherecht wird mir etwas überstrapaziert. Am Ende geht es darum, dass wir eine Einschätzung haben von verschiedenen Ärzten, die auf die Bilder schauen. Und natürlich ganz wesentlich um Lukas objektive Einschätzung. Es geht um das Schmerzempfinden und die Belastbarkeit des Spielers, der am Ende selbst entscheiden kann und muss, ob er spielen kann.“

