Kurz vor dem Start der Sommervorbereitung ist die Zukunft von Immanuel Pherai weiterhin ungeklärt. Der Mittelfeldmann kehrt nach seiner Elversberg-Leihe zunächst zum HSV zurück.
Ein dauerhafter Abschied bleibt das realistischste Szenario. Allerdings haben die Hamburger nun ein erstes Angebot der Saarländer abgelehnt. Laut Informationen der Bild bot Elversberg rund 850.000 Euro für den 25-Jährigen. Dem HSV war diese Summe jedoch zu niedrig. Damit liegt der Ball nun wieder bei den Saarländern, die entscheiden müssen, ob sie ihre Offerte nachbessern oder sich aus dem Werben um Pherai zurückziehen.
Interessant ist dabei die Entwicklung der vergangenen Tage. Zunächst hatte die SVE ihre im Leihvertrag verankerte Kaufoption verstreichen lassen. Diese soll bei 1,5 Millionen Euro zuzüglich möglicher Bonuszahlungen gelegen haben. Anschließend berichtete die Mopo zunächst von einem neuen Angebot über zwei Millionen Euro, korrigierte diese Darstellung jedoch kurze Zeit später und sprach nur noch von einer Offerte „im Bereich der Millionengrenze“. Diese Darstellung deckt sich nun weitgehend mit den Bild-Infos über das vom HSV abgelehnte Angebot.
Wie es für Pherai weitergeht, bleibt damit offen. Sportlich hinterließ der Nationalspieler Surinames in Elversberg einen guten Eindruck und trug mit zwei Toren sowie zwei Vorlagen zum Bundesliga-Aufstieg bei. Dennoch klafft zwischen den finanziellen Vorstellungen der beiden Klubs scheinbar eine Lücke.

HSV: Was passiert mit Soumahoro und Sahiti?
Während es bei Pherai zumindest konkrete Gespräche gibt, gestaltet sich die Lage bei zwei weiteren Leih-Rückkehrern deutlich unübersichtlicher. Innenverteidiger Aboubaka Soumahoro wird sich nach einer enttäuschenden Leihe zur AS St. Etienne wieder im Volkspark einfinden. Der Franzose kam in seiner Heimat in keinem Pflichtspiel zum Einsatz und könnte erneut verliehen werden. Als mögliche Ziele nennt die Bild die 2. Ligen in Deutschland oder Frankreich sowie die belgische Jupiler Pro League.
Auch Emir Sahiti gehört vorerst wieder zum HSV-Kader. Der Kosovare überzeugte beim israelischen Spitzenteam Maccabi Tel Aviv mit vier Toren und vier Vorlagen in 18 Pflichtspielen. Die Kaufoption über rund 500.000 Euro ist jedoch ausgelaufen, weshalb Spieler und Verein nach einer alternativen Lösung suchen.

