Immanuel Pherai dürfte den HSV in diesem Sommer dauerhaft verlassen. Wie weit die Verhandlungen mit Bundesliga-Aufsteiger SV Elversberg 07 tatsächlich fortgeschritten sind, ist jedoch unklar.
Auslöser der Diskussion war eine Meldung der Mopo, wonach den Hamburgern bereits ein konkretes Angebot über rund zwei Millionen Euro vorliegen soll. Demnach wäre der HSV nun am Zug gewesen, über die Zukunft des Spielmachers zu entscheiden. Die Zeitung korrigierte sich einen Tag später und sprach von einer Offerte „im Bereich der Millionengrenze“.
Auch das Hamburger Abendblatt dementiert, dass ein Transfer kurz vor dem unmittelbaren Vollzug stünde. Demnach laufen zwar Gespräche zwischen beiden Vereinen, ein konkretes Zwei-Millionen-Euro-Angebot wird allerdings entschieden dementiert. Demnach befinden sich HSV und Elversberg gerade erst in aufgenommenen Nachverhandlungen über eine mögliche Ablösesumme.
Fest steht: Die SVE besaß ursprünglich eine Kaufoption über rund 2,5 Millionen Euro, ließ diese jedoch verstreichen. Stattdessen versucht Elversberg nun offenbar, den Preis nachträglich zu drücken.

HSV hofft auf baldigen Geldsegen
Trotz der unterschiedlichen Darstellungen deutet weiterhin vieles auf einen Wechsel hin. Pherai fühlt sich im Saarland wohl, sammelte dort regelmäßig Spielpraxis und würde gerne bleiben. Auch die „Elv“ dürfte großes Interesse an einer festen Verpflichtung haben: Während seiner Leihe in der Rückrunde half der 25-Jährige mit zwei Toren und zwei Vorlagen beim überraschenden Bundesliga-Aufstieg mit und etablierte sich zügig als Stammkraft.
Auch der HSV steht einem Verkauf mehr als nur offen gegenüber. Der surinamische Nationalspieler, im Volkspark noch bis 2027 unter Vertrag, spielt in den Zukunftsplanungen der Verantwortlichen keine allzu große mehr. Mehr noch: Ein Verkauf von Pherai würde weiteres Budget für eigene Transferaktivitäten freimachen.
Noch ist allerdings Geduld gefragt. Elversberg startet bereits am kommenden Montag in die Saisonvorbereitung. Die Verhandlungen könnten dem Abendblatt zufolge aber noch einige Tage andauern.

