Kroatien erreichte am Samstag die K.o-Runde der Weltmeisterschaft. Luka Vuskovic befand sich dabei erneut in der Zuschauerrolle.
Wie schon gegen Panama (1:0) musste er auch gegen Ghana auf der Bank Platz nehmen. Seine Mitspieler zeigten erneut keine Glanzleistung, erarbeitete sich aber einen 2:1-Erfolg, der Rang zwei hinter England brachte. Nikola Vlasic gelang per Kopf in der 83. Minute das Siegtor. Trainer Zlatko Dalic griff dabei erneut auf eine Viererkette zurück, in der er bislang noch keine Rolle für Vuskovic fand.
Auf dessen Dienste verzichtete er jedoch auch in der Schlussphase, als es darum ging, die knappe Führung ins Ziel zu bringen. Trotz eines noch vorhandenen Wechsels kam der reichlich Qualitäten im tiefen Verteidigen mitbringende – aber lediglich bei den Jubelszenen rund um das 2:1 in Erscheinung tretende – Vuskovic nicht mehr zum Zug. Das Sechzehntelfinale gegen Portugal dürfte er aller Voraussicht erneut zunächst von außen verfolgen müssen.

Vuskovic: Kein Platz mehr bei Wunschverein?
Auch abseits des WM-Turniers gestaltet sich die Situation des 19-Jährigen, dessen Leihe zum Hamburger SV am Dienstag offiziell endet, kompliziert. Der Wechsel zu Brighton & Hove Albion steht in der Schwebe, da eine Einigung mit Tottenham in weiter Ferne liegt. Am Wochenende reagierten die Seagulls, verpflichteten mit Pascal Struijk vom Ligakonkurrenten Leeds einen weiteren Innenverteidiger, der nur 20 Millionen Euro Ablöse kostete.
Darüber hinaus kam der auch beim HSV auf der Liste gestandene Michael Svoboda. Daher besteht kein zwingender Handlungsbedarf mehr für Brighton, das sich bereits mit dem Vuskovic-Lager mündlich geeinigt hatte. Wohl auch deshalb sind zurzeit keine weiteren Interessenten bekannt. So müsste der hochbegabte Defensivakteur infolge seines Sommerurlaubs zu den Tottenham Hotspur zurückkehren.
Nur die Raute – von HSV-Fans für HSV-Fans
Inwieweit Trainer Roberto De Zerbi mit ihm plant, ist nicht bekannt. Fest steht dagegen, dass Vuskovic aktuell seinen gesamten Fokus auf die Weltmeisterschaft richtet und auf noch mehr Spielzeit als die 66 durchwachsenen Minuten aus dem Auftaktspiel gegen England hofft.
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