Nach Luka Vuskovic wurde am Montagabend mit Miro Muheim der nächste Hamburger WM-Starter bekannt.
Der Linksverteidiger gehört dem Schweizer WM-Kader an, dessen Veröffentlichung scheibchenweise erfolgt. Einer Schweizer Frisörin war es vorbehalten, die Nominierungen zwölf bis 14 zu verkünden. Dazu gehörte neben Ardon Jashari und dem beim Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach aktiven Nico Elvedi auch Miro Muheim. Seine Berufung kam wenig überraschend, ist er doch seit November 2024 fester Bestandteil der „Nati“.
Bislang absolvierte der 28-Jährige acht Länderspiele. Einen Stammplatz wird er trotz ansprechender Auftritte nur schwer erobern können, da Routinier Ricardo Rodriguez als gesetzt gilt. Die Reise zum Endturnier nach Nordamerika wird Muheim dennoch voller Vorfreude antreten, ist sie doch der Lohn für die kontinuierliche Weiterentwicklung während seiner fünf Jahre in der Hansestadt.

WM mit HSV-internem Duell?
Auf die Schweiz warten in der Vorrunde lösbare Aufgaben. Sie misst sich in der Gruppe B mit Katar, Bosnien-Herzegowina um den ehemaligen Hamburger Dennis Hadzikadunic und Gastgeber Kanada. In der Gruppe L wird Luka Vuskovic sein Können unter Beweis stellen. Seine Berufung erfolgte ebenfalls wenig überraschend. Der 19-Jährige wird sogar als Stammkraft eingeplant.
Kroatien trifft auf England, Panama und Ghana. Daher scheint ein Aufeinandertreffen zweier HSV-Profis möglich. Ransford Königsdörffer darf sich nämlich durchaus Chancen ausrechnen, für Ghana auflaufen zu dürfen. Trainer Otto Addo, der ihn zu den Länderspielen in März zurückholte, musste allerdings seinen Posten räumen. Der Offensivakteur, dessen Vertrag beim HSV zum 30. Juni ausläuft, ist abhängig von Votum des Nachfolgers Carlos Queiroz.
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Darüber hinaus könnte der in Leverkusen ein glänzendes Debüt gebende Sander Tangvik noch für Norwegen berufen werden und Nicolás Capaldo aus dem vorläufigen 55-köpfigen argentinischen Kader in die endgültige Auswahl von Trainer Lionel Scaloni rutschen, sodass bis zu fünf HSV-Profis bei der Weltmeisterschaft dabei wären.
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