Bleibt Daniel Heuer Fernandes beim HSV? Oder zieht es ihn doch zum FC Bayern? Rund um die Zukunft des Torhüters kursiert in den letzten Tagen eine widersprüchliche Berichterstattung.
Ausgangspunkt der Spekulationen war ein Bericht der Sport Bild. Demnach soll Heuer Fernandes auf der Shortlist des deutschen Rekordmeisters stehen. Hintergrund sei die weiterhin offene Zukunft von Manuel Neuer, dessen Karriereende nach Saisonende nicht ausgeschlossen wird. Für diesen Fall planen die Münchner demnach mit Jonas Urbig als neuer Nummer eins. Der Shootingstar soll dabei von einer routinierten Alternative unterstützt werden.
In dieses Profil passt der HSV-Keeper zweifelsohne. Heuer Fernandes bringt Bundesliga-Erfahrung mit, ist sicher im Spielaufbau und sicherte den Rothosen in dieser Saison bereits zahlreiche wichtige Punkte. Zudem wäre der 33-Jährige wohl alles andere als kostspielig. Im Falle eines Klassenerhalts verlängert sich sein HSV-Vertrag bis 2027, bei einem möglichen Abstieg würde gar keine Ablöse fällig. Für den FC Bayern könnte die Personalie daher durchaus interessant werden.

HSV-Boss: „Kein neuer Stand“ bei Heuer Fernandes
Sky berichtet jedoch, dass an den Gerüchten nichts dran sei. Demnach gelte Heuer Fernandes in München nicht als ernsthafte Option – auch dann nicht, wenn Neuer seine Karriere im Sommer beendet und hinter Urbig ein routinierter Keeper gesucht werden sollte. Damit steht Aussage gegen Aussage.
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Für den HSV kommt die Diskussion ohnehin zu einem heiklen Zeitpunkt. Der Klub befindet sich noch immer im Kampf um den Klassenerhalt, muss aktuell zweigleisig für die kommende Spielzeit planen. Und auch die Arbeit an einer vorzeitigen Ausdehnung des Arbeitspapiers von Heuer Fernandes verlief bisher erfolgslos. „Es gibt keinen neuen Stand“, verkündete Sportdirektor Claus Costa erst am Freitag im Mopo-Interview. Unabhängig von einem möglichen Bayern-Interesse ist die Zukunft des Schlussmannes also völlig offen.

