„Zu 99,99 Prozent“ werde er den HSV nach Saisonende verlassen, kündigte Luka Vuskovic kürzlich nach dem Heimspiel gegen den SC Freiburg an. Doch sein eigentlicher Wunsch ist das offenbar ganz und gar nicht.
„Ich bin hin- und hergerissen“, sagte Vuskovic nun in einem Interview mit der Sport Bild über seinen bevorstehenden Abschied. „Einerseits bin ich glücklich, weil viel von dem, was mit Tottenham abgesprochen war, in Hamburg aufgegangen ist. Ich bin aber auch traurig, weil ich sehr gerne hierbleiben möchte.“
Den Grund dafür schob er direkt hinterher: „Es ist ja bekannt, dass es mein Wunsch ist, mit meinem Bruder Mario für den HSV zu spielen. Aber im Fußball kann man nicht alles haben, was man sich wünscht. Ich bin ab diesem Sommer wieder ein Spieler von Tottenham.“
Auch damit könne er sich gut anfreunden, so Vuskovic. Sollten die Spurs fest auf ihn setzen, wäre das ebenfalls eine gute Situation. Denn: „Das Wichtigste für meine Entwicklung ist, dass ich regelmäßig spiele.“

Vuskovic nochmal zum HSV? „Zukunft wird zeigen, was passiert“
Regelmäßig spielen würde der 19-Jährige wohl nicht nur beim HSV oder in Nord-London. Schon jetzt sind große Teile der europäischen Elite auf den vielleicht besten Innenverteidiger der abgelaufenen Bundesliga-Saison aufmerksam geworden. „Es ist natürlich schön, dass mein Name mit solchen Klubs in Verbindung gebracht wird“, so Vuskovic. „Ich weiß auch nicht, ob alles richtig ist, was über mich und andere Klubs geschrieben wird. Ich bin Tottenham-Spieler. Wir werden sehen, was im Sommer passiert.“
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Wahrscheinlich liegt der Teenager goldrichtig. Zu „99,99 Prozent“ wird er nach der anstehenden Weltmeisterschaft nicht in den Volkspark zurückkehren. Eine verschwindend kleine Hintertür auf ein weiteres HSV-Jahr ließ er jedoch geöffnet: „Wenn es eine Chance gibt, dann würde ich gerne bleiben wollen. Die Zukunft wird zeigen, was passiert.“

