Der Schock war riesig, als seine bittere Diagnose feststand. HSV-Kapitän Nicolai Remberg fällt mit einem Kreuzbandriss monatelang aus. Nun gibt er selbst Einblicke in sein Training fürs Comeback und peilt für Freitagabend den ersten kleinen Meilenstein an.
Bei Instagram gewährte Remberg kürzlich per Video einen Einblick in sein Krafttraining im Athleticum. Dort trainierte er an der Beinpresse. Natürlich nur mit dem linken Knie, das rechte ist nach der schweren Verletzung am 10. Oktober beim Spiel in Sinsheim gegen die TSG noch weit weg von belastungsfähig.
Sechs Tage nach seiner Verletzung wurde der Profi in London von Professor Andy Williams in der Fortius Clinic operiert. Ein renommiertes Klinikum, auf das nicht nur viele Premier-League-Stars, sondern auch der brasilianische Fußballstar Neymar setzen. Im Januar muss Remberg zu einem Kontrolltermin erneut nach London. Er selbst sagte: „Mein Wunsch war es: Wenn es möglich ist, soll der Beste den Eingriff vornehmen.“ So zitiert ihn die Bild.
Remberg zurück im Volksparkstadion
In den nächsten Monaten wird Remberg viele und lange Reha-Einheiten vor sich haben. Vermutlich keine einfache Zeit für den Leader des HSV. Einen Mini-Meilenstein will der Mittelfeldspieler am Freitagabend erreichen: Er kehrt ins Stadion zurück. Natürlich nicht auf den grünen Rasen, sondern Remberg wird seinen Teamkollegen aus einer VIP-Loge zuschauen, so die Bild. So kann er wenigstens von vor Ort unterstützen, wenn seine Kollegen gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach drei Punkte holen wollen.

Im Alltag ist Remberg aktuell noch spürbar eingeschränkt. Nach der OP muss er vier bis sechs Wochen an Krücken gehen. Sein nächstes Ziel sei es dementsprechend, wieder ohne Krücken laufen zu können.
Zu den Reha- und Krafteinheiten muss Remberg daher mit dem Taxi fahren. Jeden Tag hat er über mehrere Stunden Termine zur Behandlung und Bewegungstherapie. Und nicht selten lässt er wohl die Chance nicht aus, bei seinen Kollegen in der Kabine vorbeizuschauen.

