Am Dienstagnachmittag kehrte Mario Vušković nach seiner Sperre zum HSV zurück. Nach der ersten Einheit hat nun auch ein erster HSV-Profi über das besondere Comeback gesprochen.
Es war eine beispiellose Rückkehr, die auch den entsprechenden Rahmen verliehen bekam. Vušković kehrte am Dienstagnachmittag nach über vier Jahren Dopingsperre ins Training des HSV zurück. An seiner ersten Einheit, die aufgrund des großen öffentlichen Interesses im Volksparkstadion stattfand, nahmen rund 7.500 Anhänger teil. Aber nicht nur für die Fans, sondern auch für den Rest der HSV-Familie war es kein normaler Dienstag.
Während der Innenverteidiger selbst nach wie vor weder Interviews geben noch Autogrammstunden absolvieren darf und auch für Pflichtspiele bis November weiterhin gesperrt ist, äußerte sich ein Profi der Hamburger über den eindrucksvollen Tag.
Vušković-Comeback elektrisiert HSV-Star
Miro Muheim stand vor seiner Dopingsperre gemeinsam mit Vušković auf dem Platz. Beim Training am Samstag durften die beiden Teamkollegen nach über vier Jahren das erste Mal wieder gemeinsam kicken. Entsprechend emotional und begeistert zeigte er sich.

Gegenüber der Bild sagte der Linksverteidiger: „Es ist unglaublich schön, ihn endlich wiederzusehen.“ Außenstehende könnten sich nicht vorstellen, wie er sich in den vergangenen vier Jahren gefühlt haben müsse. Bei seiner Rückkehr sei Vušković unglaublich emotional gewesen. „Der Typ ist so charakterstark, hat so einen unglaublichen Willen. So einen Charakter können wir hier sehr gut gebrauchen“, führte Muheim aus.
Muheim: „Können ihn direkt gebrauchen“
Was für die HSV-Fans runtergehen dürfte wie Butter, ist Muheims Einschätzung zum Comeback des Innenverteidigers. Er glaube nicht, dass der Rechtsfuß große Probleme haben werde, sich wieder beim HSV einzufinden. Das habe man schon gesehen: „Ihn werden wir auf jeden Fall direkt in der Kabine gebrauchen können.“ Ein kleines Aber folgte dann aber doch: „Auf dem Platz muss er es ruhig angehen. Wir werden keinen Druck auf ihn ausüben.“
In diese Kerbe schlagen alle, die aktuell mit größtmöglicher Euphorie über die Rückkehr des Kroaten reden. Die Messlatte soll nicht zu hoch angelegt werden. Statt Druck bereiten Mitspieler, Ex-Kollegen, Vereinsbosse und Fans ihm aktuell eine Ankunft auf einem flauschigen roten Teppich. Der drückt vor allem eins aus: Wir sind einfach nur froh, dass du wieder da bist. Alles andere wird und soll also die Zeit zeigen.
Trotz seiner Vergangenheit bei den Rothosen lernt Vušković aktuell übrigens viele neue Gesichter kennen. Neben Miro Muheim spielen aus dem damaligen Kader nur noch Daniel Heuer Fernandes und Bakery Jatta beim Hamburger Sportverein. Für den Klub aus dem Norden, für den auch Vušković bald wieder mit der Rückennummer 44 auf Punktejagd gehen will.

