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Nur die Raute » Kurios nach dem nächsten 0:5: HSV hebt Fortschritte hervor
HSV News

Kurios nach dem nächsten 0:5: HSV hebt Fortschritte hervor

Philipp Overhoff
Philipp Overhoff
14. September 2026
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Yussuf Poulsen
Foto: IMAGO

Die nackten Zahlen lesen sich verheerend: Nach dem 0:5 gegen Mainz kassierte der HSV auch bei RB Leipzig eine 0:5-Niederlage und bleibt nach drei Spieltagen punkt- und torloser Tabellenletzter.

Dennoch wollten die Rothosen nach dem Abpfiff einen entscheidenden Unterschied zur Vorwoche ausgemacht haben. Allen voran Kapitän Nicolai Remberg stellte sich der Kritik. „Zerfleischt uns gerne, aber kaputt kriegt man uns nicht“, stellte der Mittelfeldspieler laut Mopo klar. Für ihn habe die Partie mit dem Mainz-Debakel nur das Ergebnis gemeinsam gehabt. „Wir waren viel besser heute“, so Remberg. „Dabei bleibe ich, dahinter werde ich auch stehen. Wir haben uns wieder selbst ein paar Tore reingehauen.“

Tatsächlich zeigte der HSV in Leipzig zumindest phasenweise eine Reaktion. Bereits vor der Pause setzte die Mannschaft einige Offensivakzente und hielt die Partie lange offen. Nach dem Seitenwechsel schnupperten die Hamburger sogar am möglichen 1:2-Anschlusstreffer, vergaben jedoch mehrere aussichtsreiche Möglichkeiten. Erst nach dem 0:3 durch Willi Orban in der 72. Minute brach das Team auseinander. Innerhalb weniger Minuten folgten die Gegentore vier und fünf.

HSV-Kapitän sicher: „Werden uns da raus kämpfen“

Auch Cheftrainer Merlin Polzin wollte deshalb nicht alles schlechtreden. „Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt, dass es ganz wichtig ist, ein anderes Gesicht zu zeigen“, erklärte der 35-Jährige. Genau das habe seine Mannschaft getan, auch wenn sich ein 0:5 natürlich „beschissen“ anfühle. Bereits in der Kabine habe er seinen Spielern versichert: „Wir stehen brutal zusammen.“

Merlin Polzin
Foto: IMAGO

Ganz ähnlich bewertete Routinier Yussuf Poulsen die Partie. Gegen Mainz sei man „in allen Facetten des Spiels untergegangen“, diesmal habe es dagegen lediglich „einzelne Phasen“ gegeben, „wo wir nicht griffig genug waren und keine guten Entscheidungen getroffen haben“.

Für Remberg zählt nun vor allem der Blick nach vorne. Es gelte, „die positiven Dinge, so wie wir da rausgekommen sind und uns ein paarmal gute Chancen herausspielen“, mitzunehmen. Aufgeben kommt für den Kapitän ohnehin nicht infrage: „Wir werden uns da raus kämpfen. Egal, was passiert.“

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THEMEN IN DIESEM ARTIKEL1. FSV Mainz 05HSVMerlin PolzinNicolai RembergRB LeipzigYussuf Poulsen
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