Grünes Licht für den HSV: Das Volksparkstadion darf künftig mehr als 60.000 Zuschauer fassen. Die Rothosen bestätigten am Dienstag, dass die Genehmigung für die geplante Kapazitätserweiterung erteilt wurde. Bereits im Oktober sollen die ersten Umbauarbeiten beginnen.
Der Ausbau erfolgt schrittweise und soll den laufenden Spielbetrieb möglichst wenig beeinträchtigen. Geplant ist, die Arbeiten jeweils zwischen den Heimspielen der HSV-Mannschaften durchzuführen. Den Anfang macht der A-Rang. Dort sollen durch zusätzliche Sitze an den Auf- und Abgängen weitere Plätze entstehen. Anschließend sind Erweiterungen in den Blöcken des B- und C-Rangs entlang der Stufengänge vorgesehen. Zum Abschluss soll der A-Rang in Richtung Spielfeld vergrößert werden.
Parallel dazu will der HSV die Infrastruktur an die steigende Zuschauerzahl anpassen. Unter anderem sind zusätzliche Sanitäranlagen vorgesehen. Welche Bereiche während der einzelnen Bauphasen genutzt werden können, hängt vom jeweiligen Fortschritt der Arbeiten ab.

HSV Supporters Trust sorgt für Finanzierung
Der HSV kündigte darüber hinaus an, mögliche Auswirkungen auf einzelne Spieltage eng mit Ticketing und Fankultur abzustimmen. Anhänger, deren Plätze von den Arbeiten betroffen sind, sollen frühzeitig informiert werden. Ziel sei es, möglichst schnell zusätzliche Plätze anbieten zu können, gleichzeitig aber das gewohnte Stadionerlebnis zu erhalten.
Finanziert wird das Vorhaben derweil über den HSV Supporters Trust. Dieser bündelt Mittel aus der Beteiligung von HSV-Fans und stellt sie der HSV Fußball AG & Co. KGaA für die Erweiterung zur Verfügung. Der Klub verbindet damit nicht nur zusätzliche Zuschauereinnahmen, sondern auch eine Stärkung seiner wirtschaftlichen Spielräume.
Wann die ersten neu geschaffenen Plätze tatsächlich in den Verkauf gehen, steht allerdings noch nicht fest. Dies soll vom künftigen Baufortschritt abhängen.

