Der HSV fahndet in diesem Sommer mit Hochdruck nach Verstärkungen für den Sturm. Dabei ist ein neuer Name auf dem Radar aufgetaucht.
Elmin Rastoder vom Schweizer Überraschungsmeister FC Thun soll laut Sky-Informationen das Interesse der Rothosen geweckt haben. Demnach beobachtet auch Borussia Mönchengladbach den Nordmazedonier, doch insbesondere beim HSV ist der Bedarf im Sturmzentrum enorm.
Dem Aufsteiger steht in vorderster Front ein großer Umbruch bevor. Damion Downs kehrt nach seiner halbjährigen Leihe zum FC Southampton zurück, während sich Robert Glatzel trotz Vertrags bis 2027 mit einem Wechsel beschäftigt. Zudem deutet bei Ransford Königsdörffer vieles auf einen ablösefreien Abschied hin.
Damit würden dem HSV mit dem verletzungsanfälligen Yussuf Poulsen und Eigengewächs Otto Stange nur noch zwei Optionen bleiben. Die Hanseaten dürften in den kommenden Wochen und Monaten also zwei bis drei neue Angreifer verpflichten.

HSV duelliert sich mit internationaler Konkurrenz
Rastoder passt dabei durchaus ins gesuchte Profil. Der 1,91 Meter große Mittelstürmer spielte eine herausragende Saison in der Schweiz und war maßgeblich am sensationellen Meistertitel des FC Thun beteiligt. Mit 15 Treffern und sechs Vorlagen in 36 Ligaspielen entwickelte sich der Nordmazedonier zum absoluten Leistungsträger und machte europaweit auf sich aufmerksam.
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Noch ein Jahr zuvor hatte Rastoder in der zweiten Schweizer Liga lediglich fünf Tore erzielt. Nun steht er plötzlich bei zahlreichen Klubs auf dem Wunschzettel. Neben dem HSV und Gladbach sollen auch Olympique Lyon sowie Panathinaikos Interesse zeigen. Inwieweit sich der Bundesligist gegen eine solche Konkurrenz durchsetzen und ob Rastoder tatsächlich die gesuchte Wunschlösung sein könnte, wird sich in naher Zukunft zeigen. Da der Vertrag des 24-Jährigen in Thun nur noch bis 2027 läuft, dürfte die Ablöse verhältnismäßig moderat ausfallen.

