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Nur die Raute » „Geisteskrank“: Meffert über Brutalo-Foul von Karaman
2. BundesligaHSV News

„Geisteskrank“: Meffert über Brutalo-Foul von Karaman

Philipp Overhoff
Philipp Overhoff
21. April 2025
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Jonas Meffert
Foto: Getty Images

Jonas Meffert musste gegen den FC Schalke ein heftiges Foul von Kenan Karaman einstecken. Der S04-Kapitän erhielt den schnellsten Platzverweis in der Geschichte des deutschen Profi-Fußballs.

Und dennoch kam der Hamburger SV gegen die Königsblauen trotz 90-minütiger Überzahlsituation nicht über ein enttäuschendes 2:2 hinaus. Den frühen Rückstand durch Ron Schallenberg (15.) hatte Emir Sahiti mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause (41. und 43.) gedreht, doch der späte Ausgleich von Mousa Sylla (81.) ließ die favorisierten Hanseaten nach Abpfiff ratlos zurück. Im Rennen um den Aufstieg hatte man zwei imminent wichtige Punkte liegen gelassen.

„Schalke hat es gut gemacht mit der Atmosphäre“, befand Jonas Meffert später im Sky-Interview. „Wir waren nicht clever genug und haben uns natürlich eher auf ein Elf-gegen-elf eingestellt.“ Der 30-Jährige stellte dennoch klar, dass man die Partie in Überzahl natürlich hätte gewinnen müssen.

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Meffert nimmt Karaman-Entschuldigung an

Jene Überzahlsituation hatte Meffert seiner Mannschaft erst „ermöglicht“, indem er in der 3. Minute ein heftiges Foul von Kenan Karaman einstecken musste. Mit einem brutalen Tackling streckte der Schalker Kapitän den Hamburger Mittelfeldspieler zu Boden. Schiedsrichter Harm Osmers, der beste Sicht auf die Szene hatte, stellte den Stürmer erst nach Ansicht der VAR-Bilder mit einer glatt roten Karte vom Platz. Unverständlicherweise.

Auch Meffert musste heftig schlucken, als er die Szene nach Schlusspfiff das erste Mal zu Gesicht bekam. „Das war schon geisteskrank“, stellte er nüchtern fest und schob hinterher: „Dass ich mich da nicht verletze, ist schon Glück.“

Böses Blut hegt der Sechser allerdings nicht. Da Karaman sich bereits bei ihm entschuldigt habe, sei die Angelegenheit aus der Welt geschafft. „Ich weiß auch, dass er mich nicht verletzten wollte“, nahm Meffert seinen Gegenspieler in Schutz. Zudem verriet er: „Im Spiel kam es mir gar nicht so hart vor.“

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