Luka Vuskovic sticht beim HSV mit kontinuierlich starken Leistungen heraus. Mit seinen eigenen Auftritten beschäftigt er sich anders als mit dem Sport generell akribisch.
In einem ausführlichen Interview mit dem kroatischen Medium „tportal“ berichtete er: „Ich habe einen privaten Analysten, mit dem ich nach jedem Spiel spreche, um die Dinge durchzugehen. Er schickt mir Clips, wir führen einen Videoanruf und gehen durch, was gut war und was nicht.“ Ansonsten beschäftigt sich Vuskovic, der trotz seiner erst 18 Jahre auf dem Spielfeld schon äußerst abgeklärt agiert, allerdings längst nicht so intensiv mit Fußball. Er schaue sich zwar alle „wichtigen Spiele an, die Endspiele der großen Vereins- und internationalen Wettbewerbe“ an, sei ansonsten aber „kein großer Fan davon“.
„Ich trainiere viel, ich spiele viel, man ist ständig mit Fußball beschäftigt, und manchmal wird mir das einfach zu viel. Dann nach dem Training nach Hause zu kommen und noch Spiele anzuschauen … das ist hart“, erklärte der Kroate. Stattdessen genieße es der von allen mit ihm zusammenarbeitenden Akteuren als sehr trainingsfleißig beschriebene Vuskovic, „vom Fußball abzuschalten, einen Film oder eine Serie anzuschauen und einfach zu entspannen.“
Vuskovic verzichtet auf Soziale Netzwerke
Darüber hinaus versucht er viel Zeit, mit seiner weiter in Split wohnhaften, aber regelmäßig nach Hamburg reisenden Familie zu verbringen: „Wir spielen Brettspiele, gehen in die Stadt spazieren oder machen etwas Ähnliches.“ Ohnehin zeigt sich Vuskovic sehr angetan von seinem aktuellen Wohnort: „Die Stadt ist wunderschön, nach Split ist sie meine absolute Lieblingsstadt. Die Stadt ist unglaublich, sie bietet alles, was man sich nur vorstellen kann.“
Weiter führte er aus: „Ich wohne in einer wirklich guten Lage, in der Nähe des Stadions und des Stadtzentrums. Ich habe oft Besuch von Freunden, meiner Freundin und meiner Familie, das ist wirklich toll.“ So geriet Vuskovic auch selten in Gefahr, in Langeweile zu verfallen. Von den zur Ablenkung ideal geeigneten Sozialen Medien distanzierte er sich ohnehin bereits: „Ich habe mein Instagram-Konto gelöscht, ich brauche es nicht. Ich habe nur TikTok, damit ich ein bisschen scrollen kann. Ich bin aber nicht in den sozialen Medien aktiv.“
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„Jetzt möchte ich mich nur noch auf den Fußball konzentrieren. Mir ist bewusst, dass soziale Medien und die Medien Teil des Gesamtbildes sind, aber ich möchte im Moment nicht wirklich überall auftauchen“, begründete der Innenverteidiger seinen Entschluss. Bislang ging sein Plan vollends auf. Beim HSV ist er gefeierter Leistungsträger und besitzt zudem beste Chancen, im Sommer dem kroatischen WM-Kader anzugehören.

