Luka Vuskovic zählt zweifellos zu den größten Entdeckungen dieser Bundesliga-Saison. Immer mehr spiegelt sich das auch in Form von Transfergerüchten wider.
Der erst 18-jährige Innenverteidiger, von Tottenham Hotspur an den HSV ausgeliehen, überzeugt mit erstaunlicher Reife, enormer körperlicher Präsenz und abgezockter Zweikampfführung. Darüber hinaus ist er ligaweit der aktuell torgefährlichste Abwehrspieler. Allerspätestens seit seinem Treffer gegen den FC Bayern am vergangenen Wochenende steht der Kroate noch stärker im Rampenlicht. Auch bei den Münchnern selbst hat er offenbar mächtig Eindruck hinterlassen.
Für Aufsehen sorgt nicht zuletzt ein Statement von Bayern-Profi Jonathan Tah. Im Interview mit Sky schwärmte der Nationalspieler von Vuskovic und ließ dabei aufhorchen: „Ich finde ihn wirklich gut für sein Alter. Wir haben ab und zu mal Kontakt gehabt.“ Worte, die durchaus Raum für Spekulationen lassen. Zumal Tah nicht nur lobt, sondern dem Youngster auch konkrete Ratschläge mitgibt: „Er soll so weitermachen, weiter an sich arbeiten, weiter Gas geben.“
Besonders angetan zeigt sich der 29-Jährige von der Ausstrahlung des HSV-Profi. „Ich mag seine Energie, die er auf den Platz bringt, ich mag seine Confidence. Da schaue ich genau drauf“ so Tah.
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Vuskovic auch beim FC Bayern im Fokus
Laut den Informationen von Sky gehört der FC Bayern tatsächlich zu den zahlreichen europäischen Spitzenklubs, die die Entwicklung des Innenverteidigers intensiv verfolgen. Auch aus der englischen Premier League soll es reges Interesse geben. Ein etwaiger Wechsel nach München ist allerdings noch Zukunftsmusik, da der Teenager im kommenden Sommer erst einmal zu den Spurs zurückkehrt. So lautet zumindest der derzeitige Plan.
Doch gerade Tahs persönliche Geschichte verleiht dem Thema eine besondere Note. Der Routinier ist gebürtiger Hamburger, durchlief zwischen 2009 und 2014 die Jugend und erste Profistationen beim HSV und kennt den Verein bestens. 2015 wechselte er für 7,5 Millionen Euro zu Bayer Leverkusen, wurde dort über ein volles Jahrzehnt zum Führungsspieler und war Teil der Mannschaft, die 2023/24 ungeschlagen die deutsche Meisterschaft feierte. Im vergangenen Sommer zog er schließlich zum FC Bayern weiter.
Ob er dort eines Tages auch auf Vuskovic treffen wird? Sky-Journalist Florian Plettenberg geht aktuell eher nicht davon aus. Auf der Spobis Conference in Hamburg stufte der Transfer-Guru einen solchen Wechsel als „sehr unwahrscheinlich“ ein. Grund dafür sei die anstehende Vertragsverlängerung mit Abwehrchef Dayot Upamecano.

