Nach dem Aus von Stefan Kuntz befindet sich der HSV auf der Suche nach einem neuen Sportvorstand.
Um Kuntz zu ersetzen, sieht TV-Experte Dietmar Hamann einen alten Bekannten als den idealen Kandidaten: Oliver Bierhoff. „Oli könnte es sehr gut machen, ist sehr gut vernetzt. Das ist schon wichtig, es ist ein riesiger Verein, wenn er auch lange in der 2. Liga war“, erklärte Hamann am Samstag bei Sky.
Der Ex-Nationalspieler hob vor allem die charakterlichen Fertigkeiten hervor, die ein Sportvorstand in Hamburg mitbringen müsse. „Sie sind jetzt wieder in der 1. Liga und da wollen sie auch bleiben. Du brauchst jemanden, der eine gewisse Widerstandsfähigkeit hat. Das hatte Stefan Kuntz, er hat sie wieder in die 1. Liga gebracht und ist ein riesiger Verlust. Ich könnte mir Oliver Bierhoff in Hamburg sehr gut vorstellen.“
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HSV-Boss betont: „Wir sind wettbewerbs- und handlungsfähig“
Die Suche nach einem Nachfolger will der HSV mit absoluter Sorgfalt vollziehen. Aufsichtsratschef Michael Papenfuß betonte erst kürzlich, dass man sich dafür die nötige Zeit nehmen werde: „Wir haben längst begonnen, uns dazu auszutauschen und werden eine Entscheidung treffen, wenn wir sie mit Blick auf den HSV für die richtige halten. Wir haben keinen Zeitdruck, sind wettbewerbs- und handlungsfähig.“
Bis ein neuer Sportvorstand gefunden ist, müssen die Rothosen die laufende Transferphase ohne nominelle Führungskraft bewältigen. Claus Costa, Direktor Profifußball und ohnehin für die Verpflichtung von Neuzugängen zuständig, beruhigte die Fans: „Vorher waren wir auch schon in den Themen sehr tief drin. Ich habe ein tolles Team an meiner Seite, arbeite sehr eng mit dem Trainerteam zusammen.“ Ohnehin sei der Transfermarkt im Winter immer schwierig, da er „kein Selbstbedienungsladen ist.“

