Am frühen Montagmorgen gingen mehr als 100 Polizisten im Raum Norddeutschland gegen gewaltbereite Fußballfans vor. Ihr Ziel: Die Ultra- und Hooligan-Szene des HSV.
Es waren die mit Abstand hässlichsten Bilder der vergangenen HSV-Saison: Am 19. Januar griffen rund 150 vermummte Hooligans auf der Hamburger Reeperbahn feiernde Fans des 1. FC Köln an. Mindestens zwei Menschen wurden laut Polizeiangaben ernsthafter verletzt. Fast noch schockierender war, dass es sich bei den attackierten Besuchern zu großen Teile um ältere Personen handelte, die ihren Lieblingsverein auf einem Wochenend-Trip in den Norden begleiteten.
Jetzt folgte die Reaktion der Behörden: In einer koordinierten Aktion sind laut Bild-Informationen am frühen Montagmorgen über 100 Polizisten in mehreren norddeutschen Bundesländern gegen gewaltbereite „Fans“ vorgegangen. Ziel des Einsatzes waren Mitglieder der Ultra- und Hooligan-Szene der Rothosen. Auslöser für diese Maßnahme war besagte Kiez-Gewalt, bei der Dutzende vermummte HSV-Anhänger auf mitgereiste Kölner in einer Kneipe nahe der Reeperbahn eingeschlagen hatten.
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