Der HSV geht mit einem deftigen Negativtrend in das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Freitagabend (20.30 Uhr). Beim 0:1 in Paderborn und den beiden 1:3-Pleiten gegen Frankfurt sorgte die mangelnde Kreativität im letzten Drittel phasenweise für Bauchschmerzen.
Vor allem während guter Phasen in beiden Frankfurt-Partien fiel auf: Kommt der HSV mal durch und erarbeitet sich gute Chancen, fehlt es an der Konsequenz vor dem gegnerischen Tor. Um gegen das Schlusslicht vom Niederrhein punkten zu können, braucht es aber natürlich vor allem eins: eigene Treffer.
Stürmt der HSV mit dieser Doppelspitze?
Vor dem Spiel stellt sich daher die Frage, wie das Trainerteam rund um Merlin Polzin und Loïc Favé die Partie angehen wird. Dabei könnte es zu einer waschechten Überraschung kommen. Denn in der Startelf könnten die Coaches erstmals auf Terem Moffi und Patson Daka setzen. Moffi traf in beiden Partien gegen Frankfurt. Daka kurierte seinen Muskelfaserriss aus und kam zuletzt auf zwei Joker-Einsätze. Werden die beiden Stürmer nun gemeinsam in die Anfangsformation beordert? In diesem Fall würde Albert Grønbaek im Mittelfeld wohl eine etwas defensivere Rolle übernehmen.

Polzin: Moffi „sicherlich noch nicht bei 100 Prozent“
Die Entscheidung scheint allerdings noch nicht getroffen zu sein. Terem Moffi sei „sicherlich noch nicht bei 100 Prozent“, sagte Polzin. Gleichzeitig versprach er aber, dass genau daran gerade gearbeitet werde.
„Wir sind mitten im Prozess und nicht am Ende von dem, was ich mir von ihm wünsche. Er hat trotzdem gezeigt, dass er die Präsenz hat, die Bälle abschirmen kann und im Strafraum über einen Riecher verfügt. Als Stürmer brauchst du Tore, um das Selbstverständnis in dein Spiel zurückzubekommen. Er bringt viele Komponenten mit, die auch in Zukunft für unser Spiel wichtig sein werden“, ergänzte der Coach.

