Vor dem richtungweisenden Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (Freitag, 20.30 Uhr) hofft der HSV auf eine Entspannung der Personalsituation. Doch die ist nur bedingt in Sicht.
Geht es nach dem Hamburger Abendblatt, dürfte einzig und allein Sebastiaan Bornauw in die Startelf der Rothosen zurückkehren. Der Abwehrchef hatte im Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt (1:3) einen Schlag ins Gesicht abbekommen und anschließend die zweite Halbzeit sowie das darauffolgende Bundesliga-Duell gegen die Hessen (1:3) verpasst.
Bei zwei Spielern hofft der HSV noch
Nun steht der Belgier jedoch vor der Rückkehr. Er dürfte den zentralen Part der Dreierkette übernehmen, den in Frankfurt noch Jordan Torunarigha bekleidete. Ob Merlin Polzin den Nigerianer auf die linke und Warmed Omari im Gegenzug auf die rechte Abwehrseite beordert oder Youngster Shafiq Nandja trotz mehrfacher Patzer eine weitere Chance erhält, werden die kommenden Tage zeigen.
Ziemlich sicher ist wohl nur: Für Nicolas Capaldo kommt auch die Partie gegen die Fohlenelf zu früh. Der 28-Jährige zog sich vor knapp eineinhalb Wochen eine Zerrung zu, die weiterhin nicht vollständig auskuriert ist. Laut Abendblatt will der HSV mit Blick auf die Wichtigkeit Capaldos auf keinen Fall das Risiko einer verfrühten Rückkehr eingehen. Immerhin eine Berufung in den Spieltagskader liegt dennoch im Bereich des Möglichen.

Für Yussuf Poulsen scheint das hingegen nicht zu gelten. Der verletzungsanfällige Routinier hat aktuell mit Hüftproblemen zu kämpfen. Auch in seinem Fall werden die Hanseaten definitiv nichts überstürzen. Vieles spricht aus diesem Grund dafür, dass Poulsen erst nach der anstehenden Länderspielpause wieder in den Pflichtspielbetrieb eingreift. Selbiges trifft auch auf Fabio Vieira zu, der in Paderborn eine Muskelverletzung im Oberschenkel erlitt.
Bilal Nadir wird dem HSV derweil bis zum Jahresende fehlen, bei Kapitän Nicolai Remberg steht sogar das vollständige Saisonaus im Raum.

