Es droht ein Rückschlag! Vor dem HSV-Auswärtsspiel beim SC Paderborn (Samstag, 15.30 Uhr) steht ein fettes Fragezeichen hinter Nicolas Capaldo.
Der argentinische Innenverteidiger verspürte im Training am Mittwoch Beschwerden und wurde am Donnerstag vorsichtshalber nicht auf dem Platz, sondern in der Kabine belastet. Vieles deutet darauf hin, dass der 28-Jährige dem HSV am Wochenende fehlen wird.
„Capi hat zum Trainingsende am Mittwoch etwas gespürt, weshalb wir ihn heute drinnen belastet haben, um kein Risiko einzugehen“, erklärte Trainer Merlin Polzin am Donnerstag. Bereits zuvor hatte der Coach betont, dass man verhindern wolle, dass aus den Beschwerden eine ernsthaftere Verletzung wird. Das Abschlusstraining am Freitag fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, doch sowohl das Hamburger Abendblatt als auch die Bild berichten von eher geringen Einsatzchancen.

HSV muss wohl seine Hintermannschaft umbauen
Sollte Capaldo tatsächlich ausfallen, müsste Polzin seine Dreierkette umbauen. Als wahrscheinlichste Alternative kommt Jordan Torunarigha infrage, der in den letzten Tagen ebenfalls von Beschwerden heimgesucht wurde. Bei ihm stehen die Chancen auf eine Rückkehr allerdings etwas besser. Sollte der 29-Jährige rechtzeitig fit werden, könnte er links in der Abwehr übernehmen. Warmed Omari würde dann von der linken auf die rechte Seite rücken.
Auch Youngster Shafiq Nandja ist eine Option. Das Eigengewächs durfte in dieser Bundesliga-Saison bereits bei den deutlichen Niederlagen gegen den 1. FSV Mainz 05 (0:5) und RB Leipzig (0:5) ran. Wie nahezu alle seine Nebenleute erwischte Nandja zwei gebrauchte Tage, doch die Verantwortlichen im Volkspark halten große Stücke auf ihn. Sollte Capaldo das Duell in Ostwestfalen verpassen, kommt es zum teaminternen Duell zwischen Torunarigha und ihm.

