Steht Kofi Amoako nach einem schwierigen HSV-Start schon wieder vor dem Abschied? Entsprechende Gerüchte machen aktuell die Runde.
Wie die Bild berichtet, beschäftigt sich Hannover 96 mit dem 21-Jährigen. Trainer Sandro Wagner soll Interesse am Mittelfeldspieler haben, der in seiner Jugend bereits einige Jahre für die Niedersachsen spielte.
Erst im Sommer war Amoako für rund zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden nach Hamburg gewechselt. Dort tut sich der defensive Mittelfeldspieler bis dato schwer: In den ersten fünf Pflichtspielen blieb er ohne Einsatzminute, zwischenzeitlich schaffte er es nicht einmal in den Spieltagskader. Erst ein Treffer im Test gegen den FC Kopenhagen (2:0) sorgte für einen persönlichen Befreiungsschlag. „Mein Kopf ging ab“, beschrieb Amoako anschließend seine Emotionen.

Amoako wird beim HSV plötzlich dringend gebraucht
Seine Situation beim HSV dürfte sich zeitnah weiter zum Positiven verändern. Beim 3:2-Sieg in Hoffenheim feierte der Abräumer sein Bundesliga-Debüt und kam in der Schlussphase zum Einsatz. Noch viel einschneidender: Kapitän Nicolai Remberg zog sich in Sinsheim einen Kreuzbandriss zu und wird den Rothosen monatelang fehlen. Womöglich droht sogar das komplette Saisonaus.
Auf Amoako wartet daher reichlich Verantwortung. Schließlich wurde der Sommer-Neuzugang einerseits als Zukunftsprojekt, andererseits aber auch als direkte Alternative für Remberg unter Vertrag genommen. Ob er die plötzlich aufgegangene Chance nutzen kann, werden die kommenden Wochen zeigen. Sollte Amoako im weiteren Verlauf der Hinrunde eine wichtige Rolle spielen, dürfte ein Abgang im Winter jedoch nahezu ausgeschlossen sein.

