Nach dreiwöchiger Länderspielpause reist der HSV am Samstag zum Auswärtsduell bei der TSG Hoffenheim. Merlin Polzin lieferte nun das Personalupdate.
Wie erwartet ausfallen werden Albert Grønbaek und Patson Daka. Beide Offensivstars kehrten verletzt von ihren Nationalteams zurück und sind für die Partie im Kraichgau keine Option. Grønbaek könnte unter Umständen bereits gegen den VfB Stuttgart (17. Oktober) zurückkehren, bei Daka dürfte es auf einen etwas späteren Zeitpunkt hinauslaufen.
Positive Nachrichten gibt es dagegen bei zwei anderen Stürmern: Sowohl Terem Moffi als auch Yussuf Poulsen waren zuletzt angeschlagen und arbeiteten in den vergangenen Tagen in Teilen individuell. Das sah am Donnerstag schon anders aus. „Beide haben heute voll mit der Mannschaft trainiert“, erklärte Polzin auf der Spieltagspressekonferenz. „Sie werden auch morgen voll trainieren und sind eine Option für den Kader.“ Abschließend festlegen wollte sich der HSV-Coach jedoch nicht.

HSV zittert um El Ouahdi
Selbiges galt auch für einen anderen Spieler. So musste Polzin verkünden, dass sich Zakaria El Ouahdi in den Reihen der marokkanischen Nationalmannschaft eine Erkältung einfing. „Er war bislang noch nicht in der Lage, zu trainieren. Da müssen wir abwarten, wie es um ihn bestellt ist“, warb der 35-Jährige um Geduld.
In diesem Zuge verwies er insbesondere auf den intensiven Spielstil des Sommer-Neuzugangs, der bei seinen drei HSV-Einsätzen immer in der Startelf gestanden und gegen den 1. FC Köln (2:1) eine beeindruckende Leistung im Duell mit Youngster Said El Mala gezeigt hatte. „Er ist ein Junge, der die Linie hoch und runter rennt“, lobte Polzin seinen extrem ehrgeizigen Schützling. „Wenn ich ihn fragen würde ob er spielen will, würde er ‚Ja‘ sagen. Ob ich es am Ende auch so entscheide, werden wir sehen. Das ist gerade schwer, konkret zu beantworten.“
Endgültige Gewissheit werden der HSV und seine Anhänger am Freitag oder womöglich erst am Samstag erhalten. Als mögliche Alternativen kämen Bakery Jatta und Teenager Kelvin Ojo infrage.

