Der HSV verabschiedete acht Akteure zu den Nationalmannschaften. Einige von ihnen waren schon am Donnerstag im Einsatz.
Der Fokus der Verantwortlichen richtete sich besonders auf die Nations-League-Begegnung zwischen Norwegen und Dänemark, wo gleich drei Hamburger Profis vertreten waren. Aus ihrer Sicht verlief der Fußballabend allerdings maximal unglücklich. Während Superstar Erling Haaland seinem Ruf alle Ehre machte und der Heimmannschaft mit einem Doppelpack den 3:2-Heimerfolg sicherte, kam David Møller Wolfe nach 66 Minuten und musste noch vor Abpfiff das Spielfeld wieder verlassen.
Keine 120 Sekunden nach seiner Einwechslung handelte er sich aufgrund eines offensichtlichen taktischen Foulspiels gegen Patrick Dorgu die Gelbe Karte ein. In der dritten Minute Nachspielzeit stoppte der Linksverteidiger einen weiteren aussichtsreichen Angriff eindeutig regelwidrig. Bundesliga-Schiedsrichter Tobias Stieler blieb gar keine andere Wahl, als die Ampelkarte zu zeigen.

Omari gelingt erstes Länderspieltor
Møller Wolfe wird somit das mit Spannung erwartete Topspiel gegen Portugal verpassen. Erneut auf der Bank Platz nehmen wird Sander Tangvik, der sich genauso wie beim HSV in der Herausfordererrolle befindet und aktuell nicht an Stammkeeper Örjan Nyland vorbeikommt. Für den dritten beteiligten HSV-Akteur ist die Länderspielperiode dagegen bereits beendet. Albert Grønbaek wurde erst in der Schlussphase eingewechselte, verletzte sich jedoch bei seinem Kurzeinsatz und verabschiedete sich schon wieder vom dänischen Team.
Über 90 Minuten spielte derweil Warmed Omari. Mit den Komoren gastierte er zum Auftakt der finalen Gruppenphase der Afrika-Cup-Qualifikation in Kamerun. Der als klarer Außenseiter angetretene Inselstaat verkaufte sich teuer, musste sich aber mit 1:3 geschlagen geben. Für zwischenzeitliche Spannung sorgte der Hamburger Innenverteidiger, indem er in der 51. Minute einen scharfen Freistoß aus dem Halbfeld zum Anschlusstreffer abfälschte.
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Weiter geht es für die Komoren am Dienstag mit dem wegweisenden Heimspiel gegen Namibia, das vom einstigen HSV-Publikumsliebling Collin Benjamin trainiert wird. Eine zentrale Rolle soll dabei erneut Omari einnehmen, der 2026 nur selten überzeugte, aber durch sein Tor sowie den zuvor ansprechenden Auftritt im Ligaspiel gegen Köln neues Selbstbewusstsein gewonnen haben dürfte.
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