Bittere Nachricht für den HSV und Albert Grønbaek: Der Däne hat sich im Länderspiel gegen Norwegen verletzt und musste vorzeitig aus dem Kreis der Nationalmannschaft abreisen.
Das bestätigte Dänemarks Nationaltrainer Brian Riemer kurz nach der Partie in Oslo, die seine Mannschaft mit 2:3 verlor. Grønbaek war erst in der 82. Minute eingewechselt worden. Anschließend zog sich der Spielmacher eine Verletzung am Oberschenkel zu. Nach dem Abpfiff war zu sehen, wie der 25-Jährige an der betroffenen Stelle getaped wurde. Eine genaue Diagnose steht bislang noch aus.
„Er ist verletzt und verlässt das Trainingslager“, erklärte Riemer gegenüber Bold und der dänischen Presse. Damit ist die aktuelle Länderspielperiode für Grønbaek vorzeitig beendet. Dänemark stehen in dieser Abstellungsperiode noch drei weitere Länderspiele bevor. Der HSV-Profi muss allerdings passen.

Diagnose bei HSV-Star Grønbaek steht noch aus
Aus Klubsicht kommt die Nachricht ebenfalls zur Unzeit. Grønbaek gehörte in der noch jungen Saison zu den auffälligsten Akteuren im Team von Merlin Polzin. Bereits im DFB-Pokal gegen den SC Verl (3:0) glänzte der Däne mit zwei Treffern. Auch beim jüngsten 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln war er maßgeblich am Sieg beteiligt. Beide HSV-Tore bereitete Grønbaek vor.
Wie lange der Kreativspieler nun ausfallen wird, ist offen. Der HSV sowie seine Fans dürften daher mit großer Spannung auf eine Diagnose schielen. Was wenig Mut macht: Grønbaek hatte in den letzten zwei Jahren immer wieder mit hartnäckigen Verletzungssorgen zu kämpfen. Erst zu Beginn seiner HSV-Zeit in der vergangenen Rückrunde verpasste er sieben Pflichtspiele – unter anderem wegen einer Oberschenkelverletzung.

