Fábio Vieira kehrte unter großer Euphorie zum HSV zurück und gilt als Hoffnungsträger für die kommenden Wochen.
Im Heimspiel gegen Mainz nahm er noch keinen Einfluss. Der Portugiese betrat zur zweiten Hälfte das Spielfeld. Die Hanseaten knüpften jedoch an ihre schwache Vorstellung an, verloren folgerichtig mit 0:5 und rutschten ans Tabellenende. Vor dem Auftritt bei RB Leipzig stellt sich allen Beteiligten die Frage, wie schnellstmöglich Besserung eintreten soll. Dabei spielt der hochveranlagte Vieira selbstverständlich eine zentrale Rolle.
Gegen eine frühzeitige Berufung in die Startelf spricht die geringe Matchpraxis, die der 26-Jährige während der Vorbereitung bei Arsenal erhielt. „Sicherlich sind ein paar Momente noch nötig, um auf 100 Prozent zu kommen“, ließ Trainer Merlin Polzin noch in den vergangenen Tagen verlauten. Doch zugleich bleibt Vieira der beste Fußballer im Kader, mit dessen kreativen Lösungen die in drei von vier Bundesliga-Halbzeiten komplett harmlose Offensive Aufschwung erhalten sollte.

Polzin über Vieira: „Ist einfach schon sehr gut integriert“
Durch die Trainingswoche sei Vieira „definitiv einen Schritt weiter“, so Polzin auf der Pressekonferenz. „Dementsprechend ist er noch mehr eine Option, das Ganze von Anfang an zu machen.“ Der Linksfuß besitzt zudem den Vorteil, kaum Anpassungszeit zu benötigen. „Man sieht im Training, dass er mit den Jungs eine total tolle Connection hat, dass er sehr viel Freude ausstrahlt, immer wieder durch verschiedenste Aktionen für Lacher sorgt und einfach schon sehr gut integriert ist“, stellte der Coach fest.
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Durch die schnelle Wiedereingliederung mache der für rund neun Millionen Euro fest verpflichtete Vieira einen „sehr, sehr positiven Eindruck“. Mit Polzins Vorstellungen ist er bestens vertraut. Der Austausch hielt bekanntermaßen selbst während der kurzzeitigen Abstinenz an. Ein Startelf-Comeback käme daher wenig überraschend, passt es auch doch zur Ausrichtung auf Leipzig, das in seinen bisherigen Partien viele Freiräume anbot, die ein Kicker der Güteklasse Vieira zu bespielen weiß.
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