Die Zeichen stehen weiterhin auf Abschied. HSV-Ass Immanuel Pherai hat nach einem ausgebliebenen Sommer-Transfer nun die Weichen für seine Zukunft gestellt.
Der 25-Jährige wird ab sofort von der Agentur MR Sport Management betreut. Damit trennt sich Pherai bereits nach wenigen Monaten wieder von seinem bisherigen Beraterteam. Erst im vergangenen Winter hatte der Offensivspieler den Wechsel zu CAA Stellar vollzogen.
Dass sich Pherai abseits des Feldes neu aufstellt, überrascht kaum. Schließlich spielt der Nationalspieler Surinames in den sportlichen Planungen von Merlin Polzin praktisch keine Rolle mehr. Weder beim DFB-Pokalspiel in Verl noch in den beiden ersten Bundesliga-Partien gehörte der Mittelfeldspieler zum Kader. An seiner Situation dürfte sich auch in Zukunft nur wenig ändern.
Schon während des gesamten Sommers galt Pherai als heißer Wechselkandidat. Mehrere Vereine beschäftigten sich mit einer Verpflichtung des HSV-Profis, darunter auch die Bundesliga-Aufsteiger Elversberg und Paderborn. Zu einer Einigung kam es letztlich nicht. Pherai hoffte auf eine sportlich attraktivere Lösung und blieb in Hamburg.

Pherai könnte HSV noch vor Vertragsende verlassen
Die Perspektiven haben sich seitdem kaum verbessert. Der Konkurrenzkampf im offensiven Mittelfeld ist groß und wurde nicht zuletzt durch die Verpflichtung von Vorjahres-Topscorer Immanuel Pherai zusätzlich befeuert. Ohne Verletzungen oder Sperren bei Mitspielern dürfte es schwer werden, sich zurück in den Spieltagskader zu kämpfen.
Da einzelne Transferfenster weiterhin geöffnet sind, wäre ein kurzfristiger Wechsel ins Ausland theoretisch sogar noch möglich. Laut Mopo-Informationen wird Pherai die kommenden Monate jedoch beim HSV verbringen. Im Winter könnte das Thema dann erneut auf den Tisch kommen.
Der Beraterwechsel wirkt dahingehend wie ein deutliches Signal. Gemeinsam mit seinem neuen Management soll die Situation in den kommenden Monaten analysiert und anschließend über die nächsten Schritte entschieden werden. Vieles spricht dafür, dass im Januar ein erneuter Wechselversuch unternommen wird. Gut möglich also, dass Pherai kein weiteres Pflichtspiel mehr für die Rothosen bestreiten wird.

