Der HSV gab im Sommer einige Akteure mit einer prägenderen Rolle ab. Bei ihren neuen Vereinen machten sie schnell auf sich aufmerksam.
Viele Blicke richten sich zurzeit auf Ransford Königsdörffer, der am heutigen Sonntag mit dem FSV Mainz 05 in den Volkspark zurückkehren wird. Dort hinterließ er in der Vorbereitung einen guten Eindruck, traf auch bereits im DFB-Pokal gegen Krieschow (9:0). Zum Ligaauftakt gegen Paderborn nahm der vor allem in der Aufstiegssaison glänzend aufgelegte Offensivspieler eine Jokerrolle ein. Mit dieser musste sich auch der nach fünf Jahren in Hamburg nach Wolfsburg gewechselte Robert Glatzel zuletzt zweimal abfinden.
Nachdem er jeweils einen Treffer einleitete erhielt der Angreifer im Heimspiel gegen Energie Cottbus von Beginn an das Vertrauen von Trainer Tobias Strobl, was sich als goldrichtige Entscheidung erwies. Glatzel, der für den HSV in 115 Zweitliga-Einsätzen sagenhafte 73-mal traf, machte seinem Ruf alle Ehre. Schon nach vier Minuten verwandelte er einen durch ein ungestümes Einsteigen von Torhüter Marcel Lotka selbst herausgeholten Elfmeter höchst platziert zum 1:0 ins rechte obere Eck.

Ehemaliger HSV-Überflieger mit erstem Premier-League-Tor
Die Wölfe überrollten den Aufsteiger im ersten Abschnitt. Glatzel legte in der 34. Minute auch noch das 3:0 nach. Infolge eines Zuspiels von Alexander Bernhardsson hob er das Spielgerät überlegt aus sechs Metern über den herausstürzenden Lotka ins Netz. Doch trotzdem besaß der 32-Jährige nach nicht ausschließlich Grund zur Freude. Für ihn endete die Partie bereits nach 52 Minuten. Seine Mitspieler verloren anschließend zunehmend den Faden. In der Nachspielzeit krönte Cottbus seine Aufholjagd mit dem nicht mehr für möglich gehaltenen 4:4.
Ebenfalls ein Unentschieden gab es für Luka Vuskovic, den es im Sommer für über 50 Millionen Euro Ablöse zu Brighton & Hove Albion zog. Das Spielfeld dürfte er jedoch mit einem wesentlich besseren Gefühl verlassen haben. Die Seagulls liefen gegen Leeds United zunächst hinterher, gerieten nach einer Viertelstunde durch Jayden Bogle in Rückstand, der noch weiter hätte anwachsen können.
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Sie steigerten sich nach dem Seitenwechsel. In der 71. Minute stellte Vuskovic seine bereits aus seiner HSV-Leihe bekannte Torgefährlichkeit unter Beweis. Einen Eckball von Maxim de Cuyper verwertete er aus kurzer Distanz mühelos per Kopf zum 1:1-Endstand. Damit sicherte das Supertalent Brighton einen Zähler und krönte darüber hinaus einen aus persönlicher Sicht gelungenen Start – bei dem es zwar gegen Chelsea etwas Lehrgeld zahlte, aber in sämtlichen fünf Pflichtspielen noch nicht eine Minute verpasste.
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