By using this site, you agree to the Privacy Policy and Terms of Use.
Accept
Nur die Raute - Aktuelle HSV NewsNur die Raute - Aktuelle HSV NewsNur die Raute - Aktuelle HSV News
Font ResizerAa
  • HSV NEWS
  • TRANSFERS
  • BUNDESLIGA
  • FUSSBALL NEWS
Font ResizerAa
Nur die Raute - Aktuelle HSV NewsNur die Raute - Aktuelle HSV News
  • HSV NEWS
  • TRANSFERS
  • BUNDESLIGA
  • FUSSBALL NEWS
Suche
  • HSV NEWS
  • TRANSFERS
  • BUNDESLIGA
  • FUSSBALL NEWS
Nur die Raute » Holtby über HSV-Zeit: „Liebe hat mich infiziert“
HSV News

Holtby über HSV-Zeit: „Liebe hat mich infiziert“

Yannick Lassmann
Yannick Lassmann
2. September 2026
Share
Lewis Holtby
Foto: Getty Images

Lewis Holtby beendete im Sommer seine Karriere. Die meisten Einsätze absolvierte er für den HSV.

Zwischen 2014 und 2019 kam der heute 35-Jährige unter gleich acht verschiedenen Trainern in 138 Pflichtspielen zum Zug. Er erlebte turbulente bis chaotische Jahre, in denen der HSV zumeist negativ in Erscheinung trat. Dennoch besaß Holtby, der in einem ausführlichen kicker-Interview auf seine Laufbahn zurückblickte, eine „brutale Verbundenheit“ zum Verein.

Sie entwickelte sich zum Abschluss seiner ersten Spielzeit, die er als Leihspieler von den Tottenham Hotspur begann und auch seine letzte hätte sein können. Der HSV rettete sich infolge eines starken Schlussspurts unter Bruno Labbadia – vor ihm durften sich bereits Mirko Slomka, Joe Zinnbauer und Peter Knäbel ausprobieren – in die Relegation und setzte sich dort nach zwei dramatischen Spielen hauchdünn gegen den Karlsruher SC durch (1:1/2:1 n. V.). „Das wirkte bei mir wie ein emotionales Branding und ging nie mehr weg“, so Holtby.

Lewis Holtby
Foto: Getty Images

Holtby: „Von da an war der HSV mein Verein“

„Bevor Marcelo Díaz zu seinem legendären Freistoß angetreten ist, hatte ich das Herz in der Hose. Diese Angst, als Erster mit dem HSV abzusteigen, hat mir den Hals zugeschnürt. Dann macht er diesen Ball rein, und du hast das Gefühl, als hättest du ein Bullet gedodged, als hättest du es geschafft, einer tödlichen Gewehrkugel auszuweichen. Es war Ekstase. Beim Jubeln entstand eine Traube unmittelbar vor den Fans, ich konnte einigen direkt in die Augen sehen. Diese Liebe, diese Leidenschaft, die mir da gespiegelt wurde, hat mich infiziert. So ein extrem emotionales Erlebnis mit Menschen hatte ich bis dahin noch nie. Und von da an war der HSV mein Verein, komme was wolle“, führte er aus.

Es folgte ein stabiles Jahr, das auf Rang zehn endete. Der für über sechs Millionen Euro Ablöse fest verpflichtete Holtby gehörte in allen 34 Bundesligapartien der Startelf an. Auch in der Folge fungierte er als Führungsspieler. Doch der HSV war wieder fester Bestandteil des Abstiegskampfs und stieg letztlich 2018 ab. Holtby blieb dennoch: „Ich hatte andere Angebote, habe aber in Hamburg verlängert, weil auch Christian Titz als Trainer blieb, der mir meine Identität als Fußballer wiedergegeben hatte. Und weil im ganzen Verein eine Jetzt-erst-recht-Stimmung herrschte, die mir imponiert hat.“

Nur die Raute – Alle News rund um den HSV

Die Zweitliga-Spielzeit verlief jedoch ernüchternd. Titz musste nach durchwachsenem Saisonbeginn gehen. Unter Nachfolger Hannes Wolf verlor er zunehmend an Einfluss, weshalb sich die damaligen Verantwortlichen um Ralf Becker gegen eine Vertragsverlängerung entschieden. „Von außen war für einige immer ich an allem schuld, was schieflief“, haderte Holtby. „Das hat einfach etwas etwas gemacht mit mir.“

So kam es zum vorzeitigen Aus

Im wegweisenden Gastspiel beim direkten Konkurrenten Union Berlin verzichtete er freiwillig auf seinen Kaderplatz, was das HSV-Aus beschleunigte. „Ich war gekränkt. Aber nicht aus Eitelkeit. Ich habe an diesem Moment nicht an mich gedacht, sondern an die Mannschaft. Ich wollte ihr nicht schaden, sondern ihr helfen. Deshalb habe ich gesagt: Nimm doch Mats Köhlert mit, einen Hamburger Jung, der gerade sehr gut trainiert hat – der hat im Moment einfach mehr Energie als ich“, berichtete Holtby.

Schon zehn Minuten später habe er sich zu Trainer Wolf begeben, um die Sache zu revidieren. Doch der Entschluss durch Sportdirektor Becker stand: Holtby wurde bis Saisonende suspendiert und absolvierte dementsprechend kein Spiel mehr im HSV-Trikot. Dafür kehrte er vor seinem Ex-Club in die Bundesliga zurück, und zwar mit Holstein Kiel, wo der gebürtige Rheinländer im Herbst seiner Karriere nochmals aufblühte. Nach einem Jahr in den Niederlanden bei NAC Breda hing er die Fußballschuhe an den Nagel.

Mehr HSV News? Kein Problem!

HSV-Schock vor dem Saisonfinale: Muheim fällt wochenlang aus!

Vuskovic über HSV-Debüttor: „Schaue mir immer noch Videos an“

HSV-Trainer zu emotional? Polzin spricht über drohende Sperre

Wunschstürmer gefunden? HSV bietet für Torschützenkönig

„Dann haben wir keine Chance“: HSV will aus Leipzig-Spiel lernen!

THEMEN IN DIESEM ARTIKELChristian TitzHannes WolfHSVKarlsruher SCLewis HoltbyRalf BeckerRelegation
Teile diesen Artikel
Facebook Whatsapp Whatsapp
Kommentare

Mehr HSV News

Daniel Elfadli, Immanuel Pherai
Mehrere Abgänge weiter möglich: HSV-Profi prüft Wechseloptionen
2. September 2026
Lewis Holtby
Holtby über HSV-Zeit: „Liebe hat mich infiziert“
2. September 2026
Lob trotz sechs Ballkontakten: Polzin schwärmt von HSV-Neuzugang
1. September 2026
Fabio Vieira
Vieira enthüllt: So halfen die HSV-Fans bei seinem Transfer
1. September 2026
Nächster Transfer fix! HSV präsentiert seinen dritten Neuzugang
1. September 2026
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum
Copyright © 2026 - ballnews media
Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?