Das Transferfenster in den großen europäischen Ligen ist seit Dienstagabend geschlossen. Trotzdem könnte sich beim HSV noch etwas auf der Abgangsseite tun.
Gleich mehrere Profis besitzen Optionen auf einen Wechsel. Vor allem Immanuel Pherai und Daniel Elfadli stehen im Volkspark vor einer ungewissen Zukunft. Gerade hinter Pherai liegen sportlich enttäuschende Wochen. Bereits im DFB-Pokal in Verl (3:0) und beim Bundesliga-Auftakt gegen Borussia Dortmund (0:2) gehörte der surinamische Nationalspieler nicht zum Kader.
Trotzdem lehnte Pherai die ihm vorliegenden Anfragen bislang ausnahmslos ab. Auch ein dauerhaftes Engagement bei seinem vorherigen Leihklub SV 07 Elversberg kam nicht zustande. Ein Transfer ist damit aber noch nicht vom Tisch. In einigen Ländern läuft die Wechselperiode noch für mehrere Tage oder sogar Wochen. Der HSV könnte seinen bis 2027 gebundenen Spielmacher daher weiterhin abgeben.
HSV: Elfadli vor Wechsel nach Österreich?
Das gilt auch für Elfadli. Der Defensiv-Allrounder schaffte es zu Saisonbeginn zwar immerhin in den Spieltagskader, bekleidet aber nur noch eine Nebenrolle und kam bereits während der Vorbereitung kaum zum Zug. Am Mittwoch fehlte Elfadli zudem beim Training. Laut Mopo-Informationen ist er unterwegs, um mögliche Wechseloptionen zu prüfen. Ein Transfer nach Österreich gilt dabei als realistisches Szenario. Polzin bestätigte bereits, dass ein Abgang in diesem Monat möglich sei.
„Es ist kein Geheimnis, dass er sich Gedanken über seine Zukunft macht“, sagte der HSV-Trainer erst kürzlich. Ähnlich äußerte er sich zu Pherai und verwies auf dessen Anspruch, in einer wichtigen Karrierephase regelmäßig zu spielen.
Auch Miro Muheim bleibt theoretisch ein Abgangskandidat. Sein Fehlen im Training hängt allerdings mit Adduktorenproblemen zusammen. Ein zeitnaher Wechsel deutet sich derzeit nicht an. Am wahrscheinlichsten ist deshalb, dass Elfadli oder Pherai den HSV noch verlassen. Womöglich sind es auch beide.

