Die HSV-Zukunft des einstigen Publikumslieblings Jean-Luc Dompé bleibt weiterhin eines der spannendsten Personalthemen dieses Sommers.
Zwar steht ein Abschied des Franzosen bislang nicht unmittelbar bevor, doch die Zeichen deuten unverändert darauf hin, dass sich die Wege des Offensivspielers und des HSV noch vor Ende der Transferperiode trennen könnten.
Nun gibt es zudem einen Hinweis darauf, wohin es den 30-Jährigen im Falle eines Wechsels ziehen könnte. Wie die Mopo berichtet, wolle Dompé am liebsten nach Saudi-Arabien wechseln. Dort könnte der Flügelspieler noch einmal einen lukrativen Vertrag unterschreiben.
Beim HSV bleibt seine Situation derweil alles andere als einfach. Schon im ersten Testspiel der Sommervorbereitung gegen Rapid Wien (2:3) gehörte Dompé zu den großen Verlierern. Trainer Merlin Polzin brachte ihn damals erst in der 77. Minute als letzten Feldspieler aus dem Profi-Aufgebot. Mehrere Nachwuchsspieler hatten ihre Einsatzchance zuvor erhalten. Auch danach verbesserte sich seine Ausgangslage offenbar nicht. Zuletzt wurde der Linksaußen zusätzlich durch Adduktorenprobleme ausgebremst.

HSV: Dompé gegen Everton ohne Einsatzzeit
Die bitterste Nachricht musste Dompé jedoch am vergangenen Samstag verdauen. Beim Heim-Testspiel gegen den FC Everton (1:2) erhielt er keine einzige Minute. Er war damit der einzige Feldspieler im Kader, der nicht zum Einsatz kam. Ein klareres Zeichen hätte Merlin Polzin kaum senden können.
Dabei gehörte Dompé in der Zweitliga-Zeit zu den wichtigsten Leistungsträgern der Rothosen. In insgesamt 87 Ligaspielen erzielte er 15 Tore und bereitete weitere 32 Treffer vor. Seit dem Bundesliga-Aufstieg konnte er jedoch nicht mehr an diese Leistungen anknüpfen. In der vergangenen Saison gelangen ihm lediglich drei Tore, eine Vorlage blieb aus. Nun könnte also ein Tapetenwechsel folgen.
Doch mehreren Medienberichten zufolge wartet der HSV bislang vergeblich auf konkrete Angebote. Noch sollen keine ernsthaften Interessenten im Volkspark vorstellig geworden sein.

