In der vergangenen Saison entschied der HSV alle drei Pflichtspiele gegen den 1. FC Heidenheim für sich. Die Serie hielt er auch im heutigen Test aufrecht.
Zum Abschluss einer intensiven Trainingswoche im österreichischen Trainingslager besaßen die Hanseaten bei strahlendem Sonnenschein zunächst mehr Feldanteile, wussten die ersten Möglichkeiten aber nicht zu nutzen. Anschließend kam der Bundesliga-Absteiger von der Ostalb stärker auf und wäre beinahe in Führung gegangen. Martin Adeline klärte einen Kopfball von Dauerbrenner Patrik Mainka von der Linie.
Auf der Gegenseite bediente Nicolás Capaldo den frisch für Yussuf Poulsen – bei dem weiter die Belastungssteuerung im Vordergrund steht – gekommenen Patson Daka, der einen Schritt vor Torhüter Frank Feller an den Ball kam und zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Albert Grønbaek souverän zur 1:0-Pausenführung. Zum zweiten Abschnitt nahm Trainer Merlin Polzin einige Wechsel vor. Unter anderem kam Rayan Philippe. Infolge einer Umschaltsituation über Immanuel Pherai und Daka lief er frei auf Feller zu und vollendete überlegt ins rechte Eck – 2:0 (49.).

HSV: Daka mit drei Scorerpunkten binnen 20 Minuten
Allzu lange hielt die Freude auf Hamburger Seiten allerdings nur kurz an. Denn dem 1. FC Heidenheim gelang in der 54. Minute der Anschlusstreffer durch einen abgefälschten Distanzschuss von Oualid Mhamdi. Keine 180 Sekunden später stellte der HSV den Zwei-Tore-Abstand wieder her: Grønbaek steckte ideal getimt für Daka durch, der frei vor Feller die Ruhe behielt und per Flachschuss einnetzte – 3:1.
Für den erst unter der Woche verpflichteten Stürmer war übrigens nach 62 Minuten schon wieder Feierabend. Seinen Job hatte der noch längst nicht bei voller Spielfitness angekommene Daka ohnehin bereits erledigt, war er doch innerhalb von 20 Zeigerumdrehungen an allen drei Treffern beteiligt. In der Folge ließ der im Feld auf allen Positionen durchtauschende HSV nichts mehr anbrennen und brachte den Vorsprugn souverän ins Ziel.
Für den HSV spielten:
Heuer Fernandes,-Capaldo (46. Nandja), Torunarigha (62. Elfadli), Omari (46. Bissi Mouelle),-Jatta (62. Ojo), Remberg (62. Amoako), Sambi Lokonga (46. Pherai), Lemke (76. Nadir),-Adeline (46. Philippe), Grønbaek (62. Sedlatschek), Poulsen (34. Daka, 62. Sahiti)
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