Die Suche nach Verstärkung für den Angriff steht kurz vor dem Abschluss: Patson Daka wechselt aller Voraussicht nach zum HSV!
Laut übereinstimmenden Informationen von Mopo und Bild soll der sambische Nationalspieler möglichst schon am Montag oder Dienstag den Medizincheck in Hamburg absolvieren und anschließend ins Trainingslager nach Längenfeld nachreisen. Damit könnten die Rothosen in Kürze ihren ersten neuen Stürmer dieses Sommers präsentieren. Nach den Abgängen von Ransford Königsdörffer, Robert Glatzel und Leihspieler Damion Downs besteht in der Offensive weiterhin großer Bedarf. Daka würde diese Lücke zumindest teilweise schließen.
Für den HSV wäre die Verpflichtung gleich in mehrfacher Hinsicht interessant. Zum einen bringt der 27-Jährige reichlich internationale Erfahrung mit. Für Sambia absolvierte er bislang 47 Länderspiele und erzielte dabei 21 Tore. Zum anderen ist er nach seinem Vertragsende bei Leicester City ablösefrei zu haben.

Seine erfolgreichste Zeit erlebte Daka zwischen 2017 und 2021 bei Red Bull Salzburg. In 125 Pflichtspielen für die Österreicher gelangen ihm starke 68 Treffer. Anschließend wechselte er für rund 22 Millionen Euro zu Leicester City. Dort konnte er allerdings nie an seine Leistungen aus Salzburg anknüpfen. Seine beste Saison auf der Insel spielte er 2023/24 in der Championship, als ihm sieben Tore in 20 Einsätzen gelangen.
Daka schon im nächsten HSV-Test dabei?
Im Volkspark hoffen die Verantwortlichen nun darauf, dass Daka seiner Karriere neuen Schwung verleihen und dem HSV sofort weiterhelfen kann. Denn mit Yussuf Poulsen und dem nach seinem Urlaub nachreisenden Otto Stange stehen Trainer Merlin Polzin derzeit lediglich zwei nominelle Mittelstürmer zur Verfügung.
Sollte der Transfer wie geplant über die Bühne gehen, könnte Daka bereits am Samstag im Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim erstmals das HSV-Trikot tragen. Klar ist allerdings auch: Mit seiner Verpflichtung wären die Transferaktivitäten in der Offensive noch nicht beendet. Sportdirektor Claus Costa fahndet weiterhin nach mindestens einem weiteren Goalgetter. Den ganz großen Druck besitzt dieses Vorhaben durch die Verpflichtung von Daka allerdings nicht mehr.

