Frankfurt-Youngster Elias Baum ist der absolute Wunschspieler des HSV. Doch ein Transfer des Rechtsverteidigers gestaltet sich zunehmend kompliziert.
Nachdem die Hamburger in den vergangenen Wochen als aussichtsreicher Kandidat für einen Wechsel galten, könnte sich die Situation nun grundlegend verändert haben. Laut Mopo-Informationen hatten sich der HSV und Eintracht Frankfurt in den Verhandlungen zuletzt angenähert. Die Rothosen sollen sogar ein Angebot in Höhe von rund drei Millionen Euro für den 20-Jährigen abgegeben haben. Eine Einigung kam jedoch nicht zustande.
Dabei schien der Abschied von Baum nach einer enttäuschenden Saison mit lediglich fünf Bundesligaeinsätzen und 71 Spielminuten beinahe besiegelt. Doch in den ersten Trainingseinheiten der Sommervorbereitung soll der Rechtsfuß den neuen SGE-Coach Adi Hütter enorm beeindruckt haben. Auch Christopher Michel von Absolut Fußball, der bestens im Umfeld der Eintracht vernetzt ist, schrieb am Donnerstag auf X: „Elias Baum hat offenbar Eindruck hinterlassen bei Adi Hütter. Mal sehen, inwiefern das die Transferaktivitäten beeinflusst.“
Diese Meldung passt zu den jüngsten Entwicklungen am Main. Dem Vernehmen nach wurde sogar die geplante Verpflichtung von Ajax-Profi Anton Gaaei vorerst zurückgestellt. Der vermeintlich ausgemusterte Baum hingegen gilt inzwischen wieder als ernsthafte Option für die rechte Defensivseite.

HSV nimmt Alternativen zu Baum ins Visier
Für den HSV sind das keine guten Nachrichten. Die Verantwortlichen um Sportdirektor Claus Costa sehen in Baum weiterhin die Wunschlösung für die vakante rechte Außenbahn. Gleichzeitig wächst jedoch die Unsicherheit, ob und wann ein Wechsel überhaupt noch realistisch ist.
Eine endgültige Entscheidung dürfte erst nach dem Trainingslager der Frankfurter fallen. Vom 23. Juli bis zum 1. August wird Hütter seine Mannschaft in Grassau genauer unter die Lupe nehmen. Danach soll Klarheit herrschen. Aktuell scheint alles möglich: vom Verkauf über einen Verbleib bis hin zu einer vorzeitigen Vertragsverlängerung. Der HSV bleibt vorerst in „Lauerstellung“, beschäftigt sich der Mopo zufolge aber auch mit alternativen Kandidaten für die rechte Seite.

