Am Donnerstag gab die DFL den Spielplan für die kommende Saison bekannt. Für den HSV kommt es vor allem in den ersten Wochen knüppeldick.
Mit Dortmund, Mainz, Köln, Leipzig, Hoffenheim und Stuttgart wartet auf die Rothosen ein echtes Hammerprogramm. Vier der sechs Teams beendeten die letzte Saison unter den Top-Fünf der Bundesliga. Zudem machte Mainz als Viertplatzierter der Rückrundentabelle von sich reden.
Wie schwer der Auftakt aus hanseatischer Sicht tatsächlich ist, zeigt eine Auswertung des Fachmagazins kicker. Auf Basis der Abschlusstabelle der vergangenen Spielzeit wurde berechnet, welche Vereine die stärksten Gegner an den ersten fünf Spieltagen vor der Brust haben.
Das Ergebnis: Der HSV landet mit einem durchschnittlichen Tabellenplatz der Gegner von 6,8 auf Rang zwei. Nur der Aufsteiger SC Paderborn 07 erwischte mit einem Wert von 5,6 einen noch schwierigeren Start.
HSV eröffnet Saison beim BVB
Los geht es für die Hamburger am letzten August-Wochenende im Signal Iduna Park gegen Borussia Dortmund. Ein Wunschlos war das aus Sicht von HSV-Coach Merlin Polzin zwar nicht, Respekt vor der Aufgabe ist jedoch deutlich zu spüren. „Natürlich hätten wir die Saison gerne mit einem Heimspiel gestartet. Trotzdem freuen wir uns sehr auf dieses Duell. Dortmund ist ein Top-Gegner mit einem besonderen Stadion“, erklärte der Trainer gegenüber den vereinseigenen Medien.

Besondere Erinnerungen verbindet Polzin zudem mit dem jüngsten Auftritt seiner Mannschaft in Dortmund. Im vergangenen März führte der HSV zur Pause überraschend mit 2:0, musste sich am Ende dennoch mit 2:3 geschlagen geben. „Es war eines der Spiele, welches das Trainerteam und die Mannschaft länger beschäftigt hat“, sagte Polzin rückblickend. Vor allem die starke erste Halbzeit sei in Erinnerung geblieben, ehe man nach dem Seitenwechsel „die Qualität des Gegners und die Wucht des Stadions gespürt“ habe.
Unabhängig vom BVB muss das schwere Startprogramm aber nicht zwingend ein Nachteil sein. Bereits in der vergangenen Saison präsentierte sich der HSV gegen Top-Teams häufig auf Augenhöhe. Gelingt es den Norddeutschen, gegen die Schwergewichte der Liga frühzeitig zu punkten, könnte das wertvolles Selbstvertrauen für die folgenden Wochen bringen.

