Jetzt ist der Deal offiziell: Noah Katterbach verlängert beim HSV, wird die kommende Saison aber nicht im Volkspark verbringen.
Wie die Rothosen am Dienstag bekannt gaben, hat der 25-Jährige seinen Vertrag verlängert und wechselt für die Spielzeit 2026/27 auf Leihbasis zu Zweitligist Eintracht Braunschweig.
Damit tritt ein Szenario ein, das sich in den vergangenen Tagen bereits abgezeichnet hatte. Statt den Verein dauerhaft zu verlassen, verlängert Katterbach sein ursprünglich bis 2027 laufendes Arbeitspapier laut Hamburger Abendblatt um ein weiteres Jahr. Es folgt die Leihe nach Braunschweig, wo sich der Linksverteidiger auf einen sportlichen Neustart schielt.
Nach einer von Verletzungen geprägten Zeit kam Katterbach beim HSV nie dauerhaft in Tritt. Seit seiner zunächst halbjährigen Leihe vom 1. FC Köln in der Rückrunde 2022/23 absolvierte er lediglich 27 Pflichtspiele für die Hanseaten. Dabei gelangen ihm ein Tor und drei Vorlagen.

HSV: Katterbach will „konstant viele Spielminuten sammeln“
„Für Noah ist es wichtig, dass er wieder regelmäßig zum Einsatz kommt und seinen Spielrhythmus findet“, erklärte HSV-Sportdirektor Claus Costa. Gleichzeitig lobte er die Einstellung des Defensivspielers, der sich trotz zahlreicher Rückschläge immer wieder zurückgekämpft und temporär sogar die U21 des HSV unterstützt habe.
Auch Katterbach selbst sieht in der Leihe den richtigen Schritt. „Nach der vergangenen Saison ist es für mich sehr wichtig, dass ich wieder konstant viele Spielminuten sammeln kann“, sagte der ehemalige Juniorennationalspieler. Er freue sich auf die neue Aufgabe und werde den HSV „natürlich aus der Ferne weiterverfolgen“.
Auch aus Sicht der Hamburger ergibt das Modell definitiv Sinn. Der Verein verschafft sich mehr Flexibilität im Kader und Katterbach erhält die Möglichkeit, regelmäßig Spielpraxis zu sammeln. Auf diesem Weg kann er sich wieder für höhere Aufgaben empfehlen.

