Der HSV gewann seinen finalen Test beim FC Toulouse. Dennoch herrschte nach Abpfiff nicht rundum Zufriedenheit.
Denn die dargebotene Leistung ließ im zweiten Abschnitt zu wünschen übrig. Nach dem frühen sowie traumhaften Führungstreffer durch Otto Stange verpassten es die Hanseaten, in ihrer besten Phase kurz vor der Pause nachzulegen. Anschließend verloren sie den Faden, kassierten den Ausgleich durch Santiago Hidalgo und konnten sich glücklich schätzen, nicht noch in Rückstand zu geraten.
Mit Beginn der Nachspielzeit gelang Albert Grønbaek infolge einer der wenigen Vorstöße der 2:1-Siegtreffer. „Wir reden ja immer davon, dass du nicht in jedes Spiel ans Maximum kommen aber gewinnen kannst. Das haben wir gezeigt. Das gibt uns ein bisschen Frische, aber natürlich sind wir nicht überhappy mit der Performance“, bilanzierte Kapitän Nicolai Remberg nach Spielende (via Mopo).

„Das Beste am Spiel“ – HSV-Talente überzeugen auf ganzer Linie
Ähnlich äußerte sich Torhüter Daniel Heuer Fernandes, der sich die Spielzeit mit Konkurrent Sander Tangvik teilte: „Wir sind froh, dass wir gewonnen haben. Es gibt aber auch noch Dinge, die wir inhaltlich besser machen wollen.“ Der Testspielerfolg dürfte dem HSV dennoch Auftrieb geben, zog er in der laufenden Vorbereitung doch erstmals eine eng geführte Begegnung auf seine Seite.
Dazu trugen auch mehrere Youngster bei. Neben dem Torschützen Stange starteten auch Louis Lemke sowie Shafiq Nandja und Jason Bissi-Mouelle, die Warmed Omari und den kurz vor Anpfiff weggefallenden Nicolás Capaldo in der Innenverteidigung vertraten. „Die machen es richtig gut. Ich glaube, das war das Beste an diesem Spiel. Ich hätte nicht erwartet, dass die Jungs es so gut machen“, lobte Remberg.
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Sie empfahlen sich aus seiner Sicht auch für Einsätze in den Pflichtspielen: „Ich kann natürlich in den Kopf des Trainers gucken, aber ich finde, sie haben sich alle angeboten. Jeder hat sich aufgedrängt und gezeigt, dass er spielen könnte.“ Generell sieht der Mittelfeldmotor den HSV „auf einem richtig guten Weg“. Die ansprechende Vorbereitung spielt allerdings nur noch eine untergeordnete Rolle, wenn in acht Tagen im DFB-Pokal beim SC Verl der Ernstfall eintritt.
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