Der kürzlich verkündete Wechsel von Cedric Itten zu Werder Bremen sorgt selbst im Schweizer Nationalteam für Gesprächsstoff. HSV-Profi Miro Muheim konnte sich einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen.
Der 29-jährige Stürmer hat vor wenigen Tagen seinen Wechsel von Fortuna Düsseldorf zu den Grün-Weißen perfekt gemacht und wird künftig regelmäßig auf den HSV treffen. Bei seinem Hamburger Nationalmannschaftskollegen kam die Entscheidung offenbar gar nicht gut an. „Er hat mir gesagt, dass wir kein Wort mehr miteinander sprechen werden, sobald ich unterschrieben habe“, verriet Itten im Gespräch mit der Deichstube.
Ganz ernst gemeint war die Ansage allerdings nicht. „Das war natürlich ein Spaß, wir verstehen uns super“, stellte der Angreifer klar. Und weiter: „Es ist cool, demnächst in seiner Nähe zu sein. Wir werden sicher das eine oder andere Mal gemeinsam Essen gehen.“
Trotzdem dürfte der Wechsel die freundschaftliche Beziehung der beiden Schweizer künftig um eine besondere Note erweitern. Schließlich zählt das Nordderby zwischen dem HSV und Werder Bremen zu den größten Rivalitäten im deutschen Fußball.

HSV-Star Muheim vor Rückkehr ins Mannschaftstraining
Gemeinsam mit der Schweizer Nationalmannschaft stand für Muheim und Itten am Mittwochabend zunächst jedoch ein anderes wichtiges Duell an. Gegen Gastgeber Kanada ging es um den Gruppensieg und eine möglichst gute Ausgangsposition für die K.o.-Phase.
Muheim konnte die Partie allerdings nur von der Tribüne aus verfolgen. Seit dem WM-Auftakt gegen Katar (1:1) setzt den HSV-Profi eine Wadenverletzung außer Gefecht. Auch beim jüngsten Sieg gegen Bosnien und Herzegowina (4:1) fehlte der Linksverteidiger. Zwischenzeitlich kursierten sogar Gerüchte über ein mögliches WM-Aus. Der Schweizer Verband dementierte diese jedoch entschieden. Spätestens mit Blick auf das Sechzehntelfinale wird mit einer Rückkehr ins Mannschaftstraining gerechnet.
Itten stand gegen Kanada dagegen zur Verfügung, wartet bei diesem Turnier aber noch auf seine große Chance. In den ersten beiden Spielen kam der Neu-Bremer lediglich auf eine Minute Einsatzzeit.

