Noah Katterbach spielt beim HSV keine Rolle mehr. Dafür ist er in der 2. Bundesliga gefragt.
In den vergangenen Tagen wurde bereits bekannt, dass sich Eintracht Braunschweig intensiv um den 25-Jährigen bemüht. Nach Bild-Informationen steigt nun auch der 1. FC Nürnberg in das Werben ein. Dort herrsche nämlich auf der Position des Linksverteidigers akuter Handlungsbedarf, nachdem sich die Freiburger Leihgabe Berkan Yilmaz wieder in Richtung Stammverein verabschiedete.
Aktuell steht mit Eric Porstner lediglich ein Eigengewächs zur Verfügung. Der für den Hamburger SV schon 25 Partien im Unterhaus absolvierende – ohne gleich zwei Kreuzbandrisse wäre die Anzahl wohl deutlich höher ausgefallen – Katterbach könnte bei den Franken also ein Stammplatz winken. Bislang habe es aber noch nicht mehr als einen losen Austausch gegeben. Darüber hinaus würden noch weitere Zweitligisten auf ihn blicken.

HSV-Abgang: Katterbach-Gehalt als Knackpunkt
Der HSV dürfte den ehemaligen deutschen Junioren-Nationalspieler, der 2018 und 2020 sogar die Fritz-Walter-Medaille in Gold erhielt, bei einem Wechsel keine Steine in den Weg legen. Katterbach bestritt in der abgelaufenen Spielzeit keine Begegnung für die Profimannschaft. Lediglich viermal gehörte er dem Spieltagskader an und wurde zwischenzeitlich aufgrund von Fehlverhaltens auch noch in die Reserve versetzt.
Als problematisch würde sich allerdings sein aktuelles Bundesliga-Gehalt erweisen, das Eintracht Braunschweig noch der 1. FC Nürnberg sowie viele andere Zweitligisten können es problemlos stemmen. Daher könnte Katterbach bei einem Abgang eine Abfindung winken. So geschah es bei Jonas Meffert, dem der Winterwechsel aus Hamburg nach Kiel mit rund 2000.00 Euro zusätzlich schmackhaft gemacht wurde.
Nur die Raute – von HSV-Fans für HSV-Fans
Bis es soweit kommt, müssten aber zunächst einmal die Gespräche zwischen der Spielerseite und potenziellen aufnehmenden Vereinen konkretisiert werden. Klar ist, dass sowohl Katterbach als auch der HSV eine Trennung für sinnvoll ansehen. Daher werden in näherer Zukunft wohl Schritte aufeinander zu gegangen werden.
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