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Nur die Raute » Transferduell mit Chelsea-Farmklub: HSV hinter Sturm-Juwel her!
Transfers

Transferduell mit Chelsea-Farmklub: HSV hinter Sturm-Juwel her!

Philipp Overhoff
Philipp Overhoff
29. Mai 2026
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Keasse Bah
Foto: IMAGO

Auf den HSV und Sportdirektor Claus Costa wartet in diesem Sommer jede Menge Arbeit. Das gilt insbesondere für die Stürmerposition. 

Der Plan scheint klar: Mindestens zwei neue Angreifer sollen in den kommenden Wochen her! Entscheidet sich Publikumsliebling Robert Glatzel für einen Abschied, könnten daraus sogar drei werden. Nach dem Abgang von Ransford Königsdörffer brauchen die Rothosen darüber hinaus einen neuen Nummer-Eins-Stürmer.

Obwohl der Bedarf also enorm ist, blieb die Gerüchteküche bislang auffällig still. Doch das könnte sich nun ändern. Wie der belgische Transfer-Journalist Sacha Tavolieri nämlich berichtet, hat der HSV seine Fühler nach Keasse Bah ausgestreckt. Der 21-Jährige spielt aktuell für den Schweizer Zweitligisten FC Stade-Lausanne-Ouchy, wo er einen Vertrag bis 2028 besitzt. Transfermarkt.de taxiert den Wert des Youngsters auf gerade einmal 250.000 Euro.

Keasse Bah
Foto: IMAGO

Der HSV ist im Werben um Bah nicht allein

Dieser Betrag dürfte in naher Zukunft jedoch in die Höhe schnellen. Hinter Bah, der im Februar 202 aus Armenien nach Lausanne wechselte, liegt eine beachtliche Saison. In 33 Ligapartien sammelte er sieben Tore und vier Vorlagen. Zudem zog der ebenfalls auf dem rechten Flügel einsetzbare Offensiv-Allrounder mit seiner Mannschaft sensationell in das Finale des Schweizer Pokals ein. Dort setzte es vor wenigen Tagen eine deutliche 0:3-Niederlage gegen den FC St. Gallen.

Trotzdem konnte Bah in den letzten Monaten ordentlich Werbung in eigener Sache betreiben. Laut Tavolieri ist neben dem HSV auch der französische Erstligist RC Straßburg auf den Ivorer aufmerksam geworden. Die Elsässer beendeten die abgelaufene Spielzeit auf Rang acht und stießen außerdem bis ins Halbfinale der UEFA Conference League vor.

Ebenfalls pikant: Straßburg ist ein Schwesterverein des FC Chelsea. Seit Juni 2023 gehören beide Klubs zum US-amerikanischen Investorenkonsortium BlueCo unter der Führung von Todd Boehly und Clearlake Capital. Die von Lausanne aufgerufene Ablösesumme im Bereich von zwei bis drei Millionen Euro dürfte für den RC folglich kein allzu großes Hindernis darstellen.

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